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Erste Schritte

James Lee Burke: Die Tote im Eisblock

Die Tote im Eisblock ist Band 19 der Dave-Robicheaux-Reihe. Und wiederum ist es ein umfangreicher Band – fast 700 Seiten. Es ist mir ein Rätsel wie der Mann das macht. So dicke Bücher von durchgehend hoher Qualität zu schreiben, die dann auch noch spannend zu lesen sind, einem immer wieder von neuem Louisiana näherbringen, und …

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Nathalie Stüben: Ohne Alkohol

David Nutt war einmal Drogenberater der britischen Regierung, fiel dann aber in Ungnade, weil seine Forschungen anderes ergaben als was die Regierung wollte. Nathalie Stüben zitiert ihn mit dem Satz: „The only difference between alcohol and any other drugs, I’ve always argued, is that alcohol is legal.“ Man sollte diese Aussage auf sich wirken lassen, …

Dr. Anna Lembke: Die Dopamin-Nation

Der Einstieg in dieses Buch ist ausgesprochen gelungen, denn die Autorin tut zweierlei: Sie beschreibt ihren Arbeitsplatz, an dem sie ihre Patienten empfängt. Und sie macht deutlich, dass die Psychiaterin Dr. Anna Lembke und die private Anna Lembke zwei verschiedene Personen sind und getrennt wahrgenommen gehören.  „Diesem Buch liegt die Absicht zugrunde, die neurowissenschaftlichen Mechanismen …

James Lee Burke: Eine Zelle für Clete

James Lee Burke zu lesen bedeutet in den Süden der USA einzutauchen und gleichzeitig eine Zeitreise zu machen. „Hier im tiefen Süden kann es dir auch heute noch passieren, dass du eines Morgens aufwachst und dich fragst, ob du ins Jahr 1862 zurückversetzt wurdest. Vielleicht wirst du dir dann sogar mit einem Anflug von schlechtem …

Holly Whitaker: Quit Like A Woman

Wieso soll ich mir ein Buch antun, dessen Titel mir schon klar macht, dass ich nicht das Zielpublikum bin? Und dann diese saublöde Mode, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen, eine Fantasielosigkeit sondergleichen; der Untertitel im englischen Original The Radical Choice To Not Drink In A Culture Obsessed With Alcohol hätte mich übrigens um …

Vlada Mättig / Katharina Vogt: Rauschlos glücklich

An Bekenntnisbüchern herrscht in unseren Selbstdarstellungszeiten wahrlich kein Mangel. Um auf dem sogenannten Markt zu bestehen, muss man sich was einfallen lassen. Und genau das haben Vlada Mättig und Katharina Vogt, Freundinnen seit Kindheitstagen, getan. „Dieses Buch erzählt die Geschichte ihrer Freundschaft, die den Alkohol bezwungen hat – und es macht Mut, sich Konventionen und …

Marion Zechner: Bewölkt aber trocken

„Ein Roman-Debüt, in dem tiefer Ernst und überbordernder Witz auf grossartige Weise zusammenkommen“, lese ich auf dem Buchumschlag. Da habe ich offenbar ein ganz anderes Buch gelesen. Auf mich wirkte die Lektüre extrem detailreich (jeder Gedanke, welcher der Protagonistin durch den Kopf geht, scheint ihr wert, aufgezeichnet zu werden – sogar was es in der Klinik …

James Lee Burke: Dunkle Tage im Iberia Parish

Dave Robicheaux vom Iberia Parish Sheriff’s Department hat gesoffen. Und James Lee Burke weiss, was es bedeutet, Alkoholiker zu sein. „Alle bekamen mit, dass ich ständig gereizt war, dass meine Hände zitterten und ich spätestens zu Mittag meinen ersten Wodka Collins brauchte. Das Mitleid und der Abscheu in den Augen der anderen verfolgten mich bis …

Jasmin Rogg: Ich Hör Jetzt auf

Das ist ein ärgerliches und so recht eigentlich ziemlich überflüssiges Buch, weil man viel banaler eigentlich nicht über Sucht schreiben kann. Ein Beispiel soll genügen: „Die Rehabilitation muss oberste Priorität haben – und zwar auf täglicher Basis. Der Genesungsprozess beinhaltet eine mentale Umorientierung, wobei man sich bewusst mit den eigenen Denkmustern auseinandersetzt. Die Aufmerksamkeit wird auf …

Maia Szalavitz: CLEAN: Sucht verstehen und überwinden

„Ein revolutionärer Erklärungsansatz und neue Chancen für die Therapie“, verspricht der Untertitel von CLEAN: Sucht verstehen und überwinden und natürlich bin ich skeptisch, wenn der behauptete revolutionäre Erklärungsansatz dann auch noch auf der New York Times-Bestsellerliste landet, denn die New York Times und ihre Leser sind eher dem Bewahren (dem Establishment) und weniger der Revolution zuzurechnen. Neugierig machte …