Rapperswil, September 2019
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James Sallis: Driver 2
Es gibt Bücher, da wird man sofort hinein gesogen und gleichsam gefangengenommen von einer Atmosphäre, die etwas Magisches an sich hat, und das liegt nicht an der Geschichte, die erzählt wird, es liegt an den Bildern, die sich im Kopf formen, wegen Szenen, Sätzen, Dialogen, die einen die Geschichte fast vergessen machen oder jedenfalls in …
Chiba
Chiba, Japan, April 2019
Albert Einstein: Briefe
Wer wie ich von Albert Einstein nicht viel mehr weiss, als dass er eine Ausnahmeerscheinung, der Erfinder der allgemeinen Relativitätstheorie und einmal beim Eidgenössischen Patentamt in Bern angestellt gewesen war, ist dieser Band eine super-spannende Informationsquelle. Zuallererst: es handelt sich bei „Briefe“ nicht um einen Band, in dem man vollständige Briefe an Einstein und seine …
Toyohashi
Toyohashi, Japan, April 2019
David Foenkinos: Das geheime Leben des Monsieur Pick
„Bevor Sie uns Ihr Manuskript zusenden, bitten wir Sie, sich eingehend mit unserem Verlagsprogramm auseinanderzusetzen. Wir veröffentlichen grundsätzlich keine Lyrik, keine Aphorismensammlungen und auch keine Ratgeberbücher in der Art von »Wie pflege ich meinen Goldhamster?«. Seien Sie sich auch der Tatsache bewusst, dass auf tausend Einsendungen höchstens eine Veröffentlichung kommt“, steht auf der Website des …
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Hashimoto
Hashimoto, Japan, April 2019
Paolo Cognetti: Acht Berge
Als Kind ging Pietro mit Vater und Mutter zu Berge. Beide gingen anders, ihrem Charakter und ihren Neigungen entsprechend – der Vater, ein einzelgängerischer, sturer Kämpfer, die Mutter, die die Weiden, Wildbäche und Wälder unter zweitausend Metern den grossen Höhen vorzog, umgänglich und auf ihre Art beharrlich Pietro, der eine einsame Kindheit gehabt hatte und …
Nagoya
Nagoya, Japan, April 2019
Dominique Manotti / DOA: Die ehrenwerte Gesellschaft
Es sei gleich gesagt: Das ist ein super Polit-Thriller, der 2011 den ‚Grand Prix de la littérature policière“ für den besten französischen Kriminalroman erhielt und jetzt neu aufgelegt wurde. Die 1942 in Paris geborene Dominique Manotti, ehemalige Professorin für Wirtschaftsgeschichte, schätze ich schon lange, vor allem ihres Stakkato-Stils wegen, der mich jedes Mal mit französischen …
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