Eveline Hall: Ich steig aus und mach ’ne eigene Show

Eine Talkshow im Südwestfun.. Eine toll aussehende Frau, nicht mehr jung, doch alterslos in Haltung und Ausstrahlung. Eveline Hall. Ich war beeindruckt. „Biografien“, schreibt sie im Vorwort, „sind nicht mehr so geradlinig wie früher. Wer jetzt jung ist, muss wieder und wieder aufstehen und von vorn anfangen, im Beruf, in der Liebe, in der Familie. …

Kveta Legátová: Der Mann aus Zelary

„Kveta Legátová ist das Pseudonym einer in Brno lebenden Autorin (geboren 1919), die als politisch unzuverlässig galt und deshalb nach dem Studium der tschechischen und deutschen Sprache, der Physik und der Mathematik als Lehrerin von einer Dorfschule zur anderen versetzt wurde“, lässt einen der Verlag wissen. Was nun diese Kveta Legátová hier vorlegt, ist eine …

Sarah Bakewell: Wie soll ich leben?

Es gibt Bücher, die sind wahre Glücksfälle – und Sarah Bakewells „Wie soll ich leben?“ gehört zweifellos dazu. Weil es glänzend geschrieben, originell und ganz wunderbar nützlich ist. Die erste der zwanzig Antworten lautet: Habe keine Angst vor dem Tod! Zugegeben, so wahnsinnig originell ist das nicht, doch das Kapitel, das Sarah Bakewell ihr widmet, …

Connie Palmen: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres

Am elften November 2009 heiraten die Schriftstellerin Connie Palmen, geboren 1955, und der vierundzwanzig Jahre ältere Politiker Hans van Mierlo. Genau elf Jahre und elf Tage sind die beiden an diesem Tage ein Paar. Am elften März 2010 stirbt van Mierlo. Das „Logbuch eines unbarmherzigen Jahres“ beschreibt Connie Palmens Zeit danach. Warum ein Logbuch, warum …

Dan Lungu: Die rote Babuschka

Die Rahmenhandlung dieses wirklich witzigen Buches findet sich auf der vierten Umschlagseite gut zusammengefasst. Hier ist sie: „Zehn Jahre nach dem Sturz der Ceausescu-Diktatur stehen Neuwahlen an. Die Rentnerin Emilia Apostoae, die den grössten Teil ihres Lebens unter dem Regime der „Volksmacht“ verbracht hat, erhält einen nach Anruf von ihrer nach Kanada emigrierten Tochter Alice: …

Heimo Schwilk: Hermann Hesse

Wie so viele habe ich Hesse in meiner Pubertät gelesen. Und fand mich darin wieder. Vor Jahren wieder gelesen habe ich „Unter dem Rad“ und auch damals fand ich mich darin wieder, doch als ich letzthin, es ist noch nicht so lange her, mich am Glasperlenspiel versuchte, kam ich nicht rein, blieb mir der Zugang …

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