Monika Maron: Munin oder Chaos im Kopf

Seit ich „Flugasche“ gelesen habe, ist mir Monika Maron sympathisch. Obwohl ich mich an die Geschichte gar nicht recht erinnere, nacherzählen könnte ich sie jedenfalls nicht. Hingegen weiss ich noch, was mich damals, vor vielen Jahren, beeindruckt hat: dass es keine Schwarz/Weiss-Malerei gewesen war, dass es sich bei den Kontrahenten auf beiden Seiten um intelligente, …

Barbara K. Lipska / Elaine McArdle: Die Hirnforscherin, die den Verstand verlor

Was wir denken, fühlen, träumen, wie wir uns bewegen und ob wir uns bewegen, all das hat seinen Ursprung im Gehirn. Unser Gehirn ist rund um die Uhr aktiv, funktioniert ohne unser Dazutun meist einwandfrei und steht im Dienst unseres Überlebens. Doch was passiert, wenn es nicht tut, was es soll, wenn es streikt? Die Hirnforscherin …

Keigo Higashino: Unter der Mitternachtssonne

Osaka, 1973. Der Pfandleier Kirihara wird ermordet in einem verlassenen Gebäude aufgefunden. Kurz zuvor hat er auf der Bank eine Million Yen abgehoben. Und seine Geliebte besucht. Doch war sie wirklich seine Geliebte, diese Frau, die seit einem halben Jahr in einer festen Beziehung ist? Ihr Freund gehört jedenfalls schon bald zu den Verdächtigen, doch …

William E. Glassley: Eine wildere Zeit

„Grönland ist der Traum eines jeden Geologen. Weil sich die Gletscher schneller zurückziehen, als die Pflanzen nachrücken können, liegt der jahrtausendelang eisbedeckte Felsuntergrund nun völlig offen und blank poliert da. Er glitzert in der Sonne und wartet scheinbar nur darauf, dass jemand die verblüffenden Kunstwerke erkundet“, schreibt der Geologe William E. Glassley in „Eine wildere …

Mary Shelley: Frankenstein oder Der neue Prometheus

An der sogenannten Elite-Uni Stanford gehört Mary Shelleys Frankenstein zur Pflichtlektüre, gilt also als Klassiker und das meint in der Regel, dass das Buch eher selten aus freien Stücken gelesen wird. Jedenfalls stelle ich mir das so vor. Doch Vorstellungen lassen sich korrigieren. Mary Shelleys Frankenstein gehört für mich eindeutig zu den Klassikern, mit denen …

Kent Nerburn: Nicht Wolf Nicht Hund

Kent Nerburn, Ethnologe und Theologe, arbeitete zuerst als Bildhauer, bevor er über die Arbeit an einem ‚Oral History‘-Projekt in der Red Lake Ojibwe Reservation (in Minnesota) zum Schreiben kam. Und dabei auch dies gelernt hatte: „Ich würde ein für alle Mal damit aufhören, meine indianischen Brüder und Schwestern als Rollenmodelle anzusehen. Ich betrachtete es als …

Irene Dische: Schwarz und Weiss

Ich bin sofort drin, in diesem Buch, und das hat mit dem Ton, der Sprache, dem Rhythmus, dem Humor zu tun, diesem mich sehr ansprechenden Humor, der keine Angst hat vor diesen korrekten Langweilern, die vielen öffentlichen und nicht so öffentlichen Debatten den Riegel vorgeschoben haben und damit mitverantwortlich sind für die Aggressionen, die jetzt …

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