Anonyma: Plötzlich ein Sorgenkind

Der erste Eindruck: Diese Anonyma kann schreiben, wirklich gut schreiben. Und sie weiss zu erzählen, versteht, wie man eine Geschichte zu strukturieren hat, um den Leser/die Leserin nicht zu verlieren. Anonyma und ihr Mann sind Akademiker, Doppelverdiener und führen einen Turbo-Lebensstil. Eines Tages kommt ihre Tochter Lenja von der Grundschule nach Hause, schaut die sie begrüssende …

Katie Kitamura: Trennung

Ein junges Ehepaar ist sich einig, es will sich scheiden lassen. Die Beiden trennen sich. Der Mann bittet jedoch die Frau, Freunden und Bekannten vorerst nichts davon zu sagen. Sie willigt ein. Kurz darauf verschwindet der Mann. Die Schwiegermutter, die nichts von der Trennung weiss, ist beunruhigt und bittet die Schwiegertochter, ihn in Griechenland aufzusuchen. …

Jens Sparschuh: Das Leben kostet viel Zeit

Da ich bei Jens Sparschuhs „Der Zimmerspringbrunnen“ Tränen gelacht habe, gehe ich „Das Leben kostet viel Zeit“ mit hohen Erwartungen an – und werde nicht enttäuscht. Bereits auf den ersten Seiten lache ich bereits wieder Tränen, es ist ganz einfach wunderbar, was der Mann alles für Einfälle hat. „Sogar an Blumen für Wanda hatte er …

Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben

„Ein wenig Leben“ spielt in New York und handelt von der lebenslangen Freundschaft von vier Männern, die sich im College kennengelernt haben. Willem, der kellnert, eine Karriere als Schauspieler anstrebt und berühmt wird, Malcolm, ein Architekt mit einem übermächtigen Vater, JB, der Künstler, und Jude, ein Anwalt, der auch einen Master in reiner Mathematik macht …

Greg Iles: Natchez Burning

Natchez, Mississippi, in den 1960er Jahren. Es ist die Zeit der Rassenunruhen in den USA. Albert Norris wird ermordet. Bei den Weissen war der Besitzer eines Musikalienladens, der auch Zimmer an Liebespaare vermietete, als „guter Nigger“ bekannt. Seine Mörder gehören zum Ku-Klux-Klan (KKK), der ihnen jedoch zu zahm ist, weshalb sie sich zu einer radikalen Spezialtruppe, …

Zora del Buono: Gotthard

Bücher geht man voreingenommen an. Jedenfalls ist es bei mir so. Und deswegen auch gleich vorneweg: Ich mag Zora del Buonos Schreiben, sehr. Und bin mir gewiss, dass ich auch diese Novelle mögen werde. Der Sprache, des Tones, des Rhythmus wegen. Zudem: Ich habe einen starken Bezug zur Gegend, in der „Gotthard“ spielt. Seit ich …

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Erste Schritte