Diese Porträts beginnen mit Hans Christian Andersen, einem offenbar höchst unangenehmem Zeitgenossen, und enden mit Elias Canetti, den, wie es scheint, Einiges mit dem begabten Märchenerzähler Andersen verbindet: „Manches an ihm hat etwas Märchenhaftes.“ Kommt dazu, dass beide ausgesprochene Egomanen sind. Schön, wie sich der Kreis schliesst – Leoparden im Tempel ist ganz wunderbar komponiert. …
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Byung-Chul Han: Vita Contemplativa oder Von der Untätigkeit
Es entbehrt nicht der Ironie, wenn ein überaus produktiver Autor über die Untätigkeit schreibt. Es sei gleich vorweggenommen: Die Lektüre ist bereichernd und horizonterweiternd. Auch, weil Byung-Chu Han grundsätzlich argumentiert: „Der Kapitalismus wird von der Illusion genährt, mehr Kapital erzeuge mehr Leben, mehr Vermögen zum Leben. Aber dieses Leben ist ein nacktes Leben, ein Überleben.“ Wir leben …
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