Michael Maar: Leoparden im Tempel

Diese Porträts beginnen mit Hans Christian Andersen, einem offenbar höchst unangenehmem Zeitgenossen, und enden mit Elias Canetti, den, wie es scheint, Einiges mit dem begabten Märchenerzähler Andersen verbindet: „Manches an ihm hat etwas Märchenhaftes.“ Kommt dazu, dass beide ausgesprochene Egomanen sind. Schön, wie sich der Kreis schliesst – Leoparden im Tempel ist ganz wunderbar komponiert. …

Byung-Chul Han: Vita Contemplativa oder Von der Untätigkeit

Es entbehrt nicht der Ironie, wenn ein überaus produktiver Autor über die Untätigkeit schreibt. Es sei gleich vorweggenommen: Die Lektüre ist bereichernd und horizonterweiternd. Auch, weil Byung-Chu Han grundsätzlich argumentiert: „Der Kapitalismus wird von der Illusion genährt, mehr Kapital erzeuge mehr Leben, mehr Vermögen zum Leben. Aber dieses Leben ist ein nacktes Leben, ein Überleben.“ Wir leben …

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