Grit Strassenberger: Die Denkerin

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Denkerin ist ein ungemein differenziertes Werk, das gelegentlich den Eindruck erweckt, man könne das Differenzieren auch übertreiben bzw. ad absurdum führen (eine Akademikerkrankheit). So, wenn man etwa liest: „Sie wollte nicht nur berichten und bezeugen. Sie wollte verstehen.“ Nun ja, das Eine geht irgendwie kaum ohne das Andere. Zudem: Es …

Franziska Augstein: Winston Churchill

Woher kommt mein Interesse an Churchill? Natürlich kann ich darüber nur Vermutungen anstellen, denn es ist mein Unbewusstes, das mein Leben regiert, doch ich gehe davon aus, dass einschlägige Werke in meines Vaters Bücherregal damit zu tun haben, dass ich mich für diesen vielfältig begabten und höchst eindrucksvollen Mann zu erwärmen begann. Zudem begeisterten mich …

Malte Herwig: Meister der Dämmerung

Die Angriffe auf Peter Handke, als er den Nobelpreis für Literatur zugesprochen gekriegt hatte, hatten auf mich fast nur einen Effekt: Was seine Kritiker geschrieben haben, werde ich nicht lesen. Weder was sie zu Handke geäussert haben noch anderes. Denn ich habe einiges von Handke gelesen, auch sein Buch über Serbien, Eine winterliche Reise zu …

Alexander Kluy: Alfred Adler

„Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Psychologie.“ So gelungen leitet der in München lebende Autor und Journalist Alexander Kluy seine Biographie über Alfred Adler ein. Was erste Sätze angeht – und dass die wichtig sind, weiss ja nun wirklich jeder (und jede) – , so geht es kaum besser. Von den drei einflussreichsten Freud, …

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