Nina George: Das Bücherschiff des Monsieur Perdu

In jüngeren Jahren glaubte ich, gute Bücher müssten schwer zu lesen sein. Was ich ohne Anstrengung begriff, konnte unmöglich viel taugen; Wertvolles, so dachte ich, gehörte erarbeitet. Auch wenn ich heutzutage nach wie vor ähnlich denke (die Vorstellung, dass man sich fundamental ändern könne, halte ich für einen Witz), sind mir im Laufe der Jahre …

Tim Parks: Bin ich mein Gehirn?

Der Autor wacht auf, beschreibt, was er wahrnimmt, spürt, sich vorstellt. Er stellt sich viele Fragen, unterscheidet zwischen Traum und Wirklichkeit. Er tut, was wir alle tun – er interpretiert zu viel. Doch im Gegensatz zu den meisten beobachtet er genau und stellt fest: Die Teile im Zimmer, die er sieht, gehen direkt über in …

Leslie Jamison: Die Klarheit

Auf der Rückseite des Buchumschlags wird neben Stephen King und Andrew Solomon auch Chris Kraus mit dem unsäglich blöden Satz „Leslie Jamisons  Die Klarheit  ist die ultimative Studie der Romantik des Rausches und der Möglichkeiten der Genesung“ zitiert, der dann von dem noch blöderen „Es gibt vielleicht niemanden, der besser über seelisches Leid und Trost …

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