Florian Illies: Liebe in Zeiten des Hasses

Natürlich gehe ich diese Liebesgeschichten mit Vorlieben und Abneigungen an. Bertolt Brecht mochte ich noch nie, Florian Illies charakterisiert ihn ganz in meinem Sinn. „Wer so um sich selbst kreist, dem droht eigentlich ein Schleudertrauma. Doch bei Brecht bedroht es nur all die anderen, die ihn beim beständigen Kreiseln zu stören wagen.“ Meine Verachtung für …

Konstantin Wecker / Bernard Glassman: Es geht ums Tun und nicht ums Siegen

Buchtitel sind häufig irreführend, so auch dieser. Denn wer sich, wie der Klappentext behauptet, eine „leidenschaftliche Anstiftung, sich einzumischen, der nie der Humor oder die Bodenhaftung abhandenkommt“ erwartet, wird einigermassen verblüfft sein, dass er hier die meiste Zeit etwas ganz anderes vorgesetzt bekommt. Zuallererst eine Einführung von Christa Spannbauer, die darin ihrer Bewunderung für den …

Bob Dylan: Ich bin nur ich selbst, wer immer das ist

Für mich ist Bob Dylan ein hervorragender Songwriter, seine Stimme ist hingegen nicht so mein Ding. Versionen seiner Songs von anderen Interpreten ziehe ich (meistens, nicht immer) vor. Als Dichter habe ich ihn nie wirklich wahrgenommen, obwohl ich einige seiner Liedzeilen auswendig kann, was natürlich auch daran liegt, dass Dylan-Songs zum Repertoire des Gitarrenduos gehörte, …

Charles Bukowski: Schreie vom Balkon – Briefe 1958-1994

Mein erstes Bukowski-Buch, „Aufzeichnungen eines Aussenseiters“, habe ich vor vielen Jahren während wenig inspirierenden juristischen Vorlesungen gelesen – ich war begeistert, habe aber keinen Schimmer mehr, was ich damals gelesen habe. Dafür habe ich noch Bilder im Kopf von „Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend“, der Geschichte von Bukowskis Aufwachsen in Los Angeles. …

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