Julie Otsuka: Solange wir schwimmen

Gleich mit den ersten Sätzen entwickelt dieser Roman einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann: Man befindet sich in einer Welt strenger Regeln, die von allen eingehalten werden, auch wenn sich der individuelle Charakter eben doch zeigt. Ich wähnte mich in einem science fiction. Ein Schwimmbad, das tief unter der Erde liegt und in …

Heike Behrend: Menschwerdung eines Affen

„Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung“ heisst der Untertitel dieser Memoiren, von denen sich die Autorin fragt: „Ist ein Text noch eine Autobiografie, wenn er sich bemüht, Elemente einer autobiografischen Fremdbeschreibung zu liefern?“ Klingt etwas arg akademisch, finde ich, doch die nachfolgenden Zeilen machen deutlich, was es mit diesem Buch auf sich hat: „Tatsächlich ist mein …

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