Der Pizol, von Sargans aus gesehen, am 29. Dezember 2020
Author Archives: hansdurrer
Alexandra David-Néel: Wanderin mit dem Wind
Diesen Reisetagebüchern in Briefen von 1911-1977 ist ein wunderbar instruktives Vorwort des Herausgebers Detlef Brennecke beigegeben, worin unter anderem zu lesen ist, die am 28. Oktober 1868 in Saint-Mandé südlich von Paris geborene Louise Eugénie Alexandrine Marie David sei eine spirituelle Forschungsreisende, die schon in jungen Jahren einfach nur weg, in die Welt hinaus wollte. …
La Chaux-de-Fonds
La Chaux-de-Fonds, 2012
Fabrizio Gatti: Bilal
Fabrizio Gatti, ein italienischer Journalist und, gemäss dem ‚Nouvel Observateur‘, „der neue Wallraff des Journalismus“, beschreibt in diesem grossartigen Buch, seine Reise als „Illegaler auf dem Weg nach Europa“ (so der Untertitel dieser aufschlussreichen Reportage). Immer mal wieder frage ich mich, wie Leute ohne Papiere es wohl aus Afrika in die Schweiz schaffen. Aus Reiseschilderungen …
Parque Witeck
Parque Witeck, Novo Cabrais, Brasilien, 13. Februar 2018
Ursula Prutsch / Enrique Rodrigues-Moura: Brasilien. Eine Kulturgeschichte
„Wir halten es nicht mit Stefan Zweigs Bemerkung, der sagte: ‚Nichts ist so sehr typisch für den Brasilianer, als dass er ein geschichtsloser Mensch oder zum mindesten einer mit einer kurzen Geschichte ist.‘ Im Gegenteil, 515 Jahre sind eine lange Geschichte“, schreiben Ursula Prutsch und Enrique Rodrigues-Moura im Vorwort zu „Brasilien. Eine Kulturgeschichte“. Und sie …
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Santa Cruz do Sul
Santa Cruz do Sul, Februar 2018
Ella Maillart: Verbotene Reise
Im Januar 1935 trifft die Genfer Autorin Ella Maillart im chinesischen Geologischen Institut in Peking auf Pater Teilhard de Chardin, der mit der sogenannten Citroën-Expedition im Jahre 1931 Asien durchquert hat und ihr nun bestätigt, dass die Chancen, die für Ausländer streng abgeriegelte Provinz Sinkiang zu durchqueren, um ins indische Kaschmir zu reisen, gering seien. …
Buchs SG
Buchs SG, am 2. Dezember 2020
Sebastião Salgado: Mein Land, unsere Erde
„Wer keine Geduld besitzt, kann kein Fotograf sein“, lautet der erste Satz in Sebastião Salgados Autobiografie, Mein Land, unsere Erde, die er zusammen mit der französischen Journalistin Isabelle Francq verfasst hat, die in ihrem Vorwort behauptet: „Eine Fotografie von Sebastião Salgado zu betrachten heisst, die Würde eines Menschen zu spüren.“ Ich stimme zu, denn ich habe …