Die Werbetexterin Andrea Noack, verheiratet, Mutter einer Tochter, ist 52, als sie sich ins Allgemeine Krankenhaus Hamburg (AKH), Sozialpsychiatrische Abteilung, zum Entzug begibt. Zur Behandlung gehört auch Gruppentherapie und wie sie diese beziehungsweise die Teilnehmer (weiblich wie männlich) schildert (niemanden schätzt sie richtig ein), ist echt der Brüller – ich habe Tränen gelacht und mich an …
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Grüsch
Zwischen Schiers und Grüsch, am 13. Januar 2020
Tim Parks: Italien in vollen Zügen
Tim Parks, geboren 1954 in Manchester, wuchs in London auf und lebt seit 1981 in Italien. Er schreibt viel und gut und manchmal frage ich mich, ob es auch Gedanken gibt, die seinen Kopf durchqueren, und die er nicht aufschreibt? Jedenfalls kommt mir vor, als ob ich so recht eigentlich nicht zur Website der New …
Grüsch
Bei Grüsch im Prättigau, am 13. Januar 2020
Andrew Solomon: Saturns Schatten
„Die dunklen Seiten der Depression“ lautet Andrew Solomons Saturns Schatten im Untertitel, das von John Berger als „das ungewöhnliche Zeugnis eines Leidens – Aufrichtigkeit gepaart mit Aufklärung“ charakterisiert wurde. Als Motto ist dem Buch dieses Zitat von Michael Bulgakov (aus: „Die weisse Garde“) vorangestellt: „Alles wird vorübergehen: Leiden, Qualen, Hunger, Blut und Massensterben. Das Schwert wird verschwinden, aber …
Churfirsten
Die Churfirsten, aufgenommen am 11. Januar 2020 zwischen Unterterzen und Mols
François Cheng: Fünf Meditationen über den Tod
Es ist dieser Perspektivenwechsel, den François Cheng in der ersten Meditation dieses schön gestalteten Werkes vorschlägt, der mich ganz unbedingt für diesen Text einnimmt. „Anstatt den Tod von dieser Seite des Lebens aus wie ein Schreckgespenst anzustarren, könnten wir den Tod in unsere Sicht einbeziehen und das Leben von der anderen Seite, nämlich von unserem …
Walensee
Am Walensee, zwischen Unterterzen und Mols, am 11. Januar 2020
Ole Thorstensen: Wie man Dinge richtig macht
Ole Thorstensen, geboren 1965, ist ausgebildeter Zimmermann und führt einen kleinen Zimmereibetrieb in Oslo. Als Handwerker hält sich seine Hochachtung vor Architekten und Bauingenieuren, die ihm im Rahmen seiner Projekte begegnet sind, in Grenzen. Das liegt auch daran, dass er ganz anders arbeitet – er wird dreckig, schwitzt, friert, haut sich mit dem Hammer auf …
Weisstannen
Weisstannen, Sarganserland, am 9. Januar 2020