Ursula K. Le Guin: Die linke Hand der Dunkelheit

Science Fiction werde häufig als extrapolativ bezeichnet, so Ursula K. Le Guin im Vorwort. Das meint: Man nimmt Ereignisse des Hier und Jetzt und stellt sich vor, wie sich das in der Zukunft so entwickelt. Sicher, das komme vor, doch so simpel und rationalistisch sei es dann doch nicht, denn: „Variablen sind die Würze des …

Sascha Mamczak: Science-Fiction. 100 Seiten

Einleitend stellt Autor Sascha Mamczak Überlegungen dazu an, ob es sich bei Science-Fiction um Kunst handelt, die er als „einen komplexen Aushandlungsprozess zwischen Kunstproduzenten, Werk und Publikum“ bezeichnet, der der Veränderung unterworfen ist. Mich beschäftigt die Frage nicht, mich interessiert allein, ob mich ein Werk unterhält und etwas lehrt – manchmal ist das sogar bei …

Jonathan Lethem: Bekenntnisse eines Tiefstaplers

Der englische Originaltitel („The Ecstasy of Influence“) trifft sehr genau, worum es in diesem Buch geht, der deutsche Titel liess mich hingegen ziemlich ratlos, der Untertitel („Memoiren in Fragmenten“) hätte es besser getroffen. Worum geht es also? Um die verschiedenen Einflüsse, die Jonathan Lethems Leben prägten und immer noch prägen. Als da wären: Bücher, Bücher, …

J.G. Ballard: High-Rise

Fällt der Name J.G. Ballard, fällt auch unweigerlich das Wort Dystopie, denn in seinen Romanen – jedenfalls in denen, die ich kenne – brechen regelmässig die Barrieren der Zivilisation, löst sich die gewohnte Ordnung auf, gelten die vertrauten Regeln nicht mehr. High-Rise erschien ursprünglich 1975, könnte jedoch auch aus dem 2005 oder 2035 stammen. Denn Ballards …

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Erste Schritte