Lydia Lewitsch: Der Fall Miriam Behrmann

Miriam Behrmann, Professorin und Institutsleiterin an der Maximilian-Universität Wien, wird von ihrer Doktorandin, der türkischstämmigen Selina Aksoy, des psychischen Missbrauchs beschuldigt. Eindrücklich demonstriert Lydia Lewitsch wie sich in unserer Zeit, der eine Opfermentalität und Rechthaberei eignet, Vorwürfe verselbstständigen. So melden sich nach Selinas Vorstoss auch andere, die sich von Miriam Behrmann missbraucht fühlen. Um einen …

Peter Gritzmann: Plausibel. Logisch. Falsch

Peter Gritzmann ist emeritierter Professor für Mathematik und legt mit diesem Buch eine höchst instruktive Schrift vor, die auch immer mal wieder zum Schmunzeln einlädt. „Und vergessen Sie nicht, 90% aller unserer Kinder zeigen bisweilen ungewöhnliches Verhalten, sind also hochbegabt.“ An ganz vielen und ganz unterschiedlichen Beispielen zeigt der Autor auf, dass plausibel und richtig …

Stefan Gärtner: Tote und Tattoo

Vor über 30 Jahren habe ich einmal eine Journalismus-Buchreihe mit illustren Autoren wie Herbert Riehl-Heyse, Hermann Schreiber und Jürgen Leinemann herausgegeben. Deren Texte, so glaubte ich damals, seien es wert, „über den Tag hinaus“ aufbewahrt zu werden. Heutzutage bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher (obwohl ich nach wie vor stolz bin, dass …

Udo Lielischkies: Im Schatten des Kreml

Der ehemalige ARD-Korrespondent Udo Lielischkies ist in dem Riesenland Russland viel herumgekommen, seine Familie (seine Frau Katia, gebürtige Russin, und die beiden Töchter) kennt vor allem die Perspektive der Grossstädte. Moskau sei „ein vom Rest des Landes abgekoppeltes Raumschiff, das Zentrum strahlend, glitzernd, ein filmreifes Panoptikum neureicher Selbstdarstellung“, erfahre ich. Und dass der Satz von …

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