Leslie Jamison: Es muss schreien, es muss brennen

Leslie Jamisons Klarheit gehört für mich zu den eindrücklichsten Büchern über Alkoholismus, die ich kenne, weshalb ich denn auch die vorliegenden Essays gut eingestimmt angehe, wobei ich nicht mit dem ersten, sondern mit dem titel-gebenden Es muss schreien, es muss brennen beginne, der von James Agee und dessen Zeit in Alabama handelt, als er, zusammen …

Candice Fox: Dark

„Ich blickte direkt in die Mündung einer Waffe. Auf leisen Sohlen war sie hereingeschlichen.“ Ein gelungener Einstieg, wenn auch sprachlich eher suboptimal. Eine Waffe auf leisen Sohlen? Es war nicht das einzige Mal, dass ich sprachlich über diesen Text stolperte, doch wurde dies wettgemacht durch die clevere, frische, rasante und äusserst packende Handlung. Keine Frage, …

Hans Magnus Enzensberger: Tumult

„Tumult“ spielt in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Es sind Memoiren wie sie meines Erachtens nach sein sollten: Eine Collage, in der sich Berichte von Reisen und Aufzeichnungen mit Selbstgesprächen abwechseln. Mit einem Besuch in Russland im Jahre 1963 beginnen diese Erinnerungen, bei dem der Autor auch ein Treffen von Intellektuellen mit Chruschtschow schildert, der …

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