Otto A. Böhmer: Schopenhauer oder Die Erfindung der Altersweisheit

Dass ein Mann mit einem „ausgeprägten Hang zu düsteren Visionen und globaler Nörgelei“ sich zum Lebensberater eignet, ist vermutlich eher selten; im Falle des selbstgewissen Schopenhauer, dessen Einsichten sich ihm durch Anschauung erschlossen, jedoch offensichtlich. Er bietet eine nüchterne Sicht des Lebens, zu der auch gehört, dass das Glück wenig von unseren Anstrengungen abhängt. „Überhaupt …

Avi Loeb: Ausserirdisch

Vom Science Fiction Autor Arthur C. Clarke stammt die Bemerkung, es wäre schon ziemlich beängstigend, wenn wir Erdenbewohner die einzigen Lebewesen im Universum wären, doch fast genauso beängstigend wäre es, wenn wir nicht alleine wären. Der Mensch kann sich bekanntlich viel vorstellen, doch empirische Beweise, so Galileo Galilei, kümmerten sich nicht um Zustimmung, lässt der …

Arno Gruen: Dem Leben entfremdet

Aufzeigen wolle er, so Arno Gruen auf den ersten Seiten dieses Buches, dass die Geschichte der grossen Zivilisationen die Geschichte der Unterdrückung unserer empathischen Natur sei. „Dadurch  verlieren wir die ursprüngliche, jedem Menschen gegebene Fähigkeit in der Wirklichkeit zu leben.“ Die Frage „Wer bin ich?“ sei ersetzt worden durch „Was bin ich?“, doch „Was ich …

Jens Wernicke und Dirk Pohlmann (Hrsg.): Die Öko-Katastrophe

Herausgeber Wernicke zitiert in seiner Einleitung Noam Chomsky mit den Worten: „Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten. Sollen sich die Leuten mit etwas anderem beschäftigen, Hauptsache, sie stören uns nicht.“ Keine Frage, der Mann hat recht und steht übrigens nicht allein mit seiner Auffassung, bei den …

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