Sargans, am 16. Juni 2020
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Bernard Minier: Schwestern im Tod
Martin Servaz, 24, verheiratet (in der Ehe steht es nicht zum besten), ist Kommissar bei der Mordkommission in Toulouse, als zwei junge Frauen, Schwestern, tot aufgefunden werden – in Kommunionkleidern, an Baumstämme gefesselt, offensichtlich eine Inszenierung. Eine Schlüsselfigur ist der Krimiautor Erik Lang. 25 Jahre später wird seine Ehefrau ermordet, in einem Kommunionkleid. Die beiden …
Sargans
Sargans Bahnhof, am 13. Juni 2020
Fleur Sakura Wöss: Innehalten
So recht eigentlich sagt der Titel „Innehalten“ schon alles, denkt es so in mir, bevor ich das Buch überhaupt aufgeschlagen habe, und bin dann positiv überrascht, wie viel man dazu noch sagen kann. Von Martin Heidegger habe ich einmal gelesen, dass er darüber gestaunt habe, dass es tatsächlich etwas gibt und nicht vielmehr nichts. Daran fühlte ich …
Sargans
Sargans Bahnhof, am 13. Juni 2020
A.K. Benjamin: Into Madness
Obwohl ich selber zu denen gehöre, die, wenn sie Deutsch sprechen, immer mal wieder einen englischen Ausdruck benutzen, finde ich die gegenwärtig grassierende Mode, deutschen Büchern englische Titel zu geben, mehr als nur daneben und besonders dann, wenn die englische Originalausgabe (wie im vorliegenden Fall) ganz anders lautet. Konkret: Der deutsche Titel heisst Into Madness, das …
Pizol
Der Pizol, von Sargans aus gesehen, am Morgen des 9. Juni 2020
Alix Ohlin: Robin und Lark
Es hat etwas Magisches, wie Alix Ohlin schreibt. Ich jedenfalls fühle mich sofort in die Geschichte hinein gezogen und gefangen genommen von ihrem Schreiben. Das ist mir schon bei In einer anderen Haut so ergangen. Es ist die Sprache, einerseits hoch differenziert, anderseits wunderbar fliessend – meisterhaft, wie übrigens auch die Übertragung aus dem Englischen …
Landquart
Landquart, am 9. Juni 2020
Kassia St Clair: Die Welt der Stoffe
Immer mal wieder bin ich höchst verblüfft, dass ich über ganz viele Dinge noch gar nie nachgedacht habe. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass einige von ihnen allgegenwärtig sind und man selten sieht, was vor der eigenen Nase liegt. Klar doch, ich spreche von mir. Stoffe, zum Beispiel. Kleider, Bettlaken, Sofas, Handtücher, die Planen …