Lao Zi: Dao De Jing

Als Gymnasiast gehörte der Besitz dieses Werkes zu denen, die mich auszeichneten. Jedenfalls in meiner Vorstellung. Ob ich es gelesen beziehungsweise verstanden habe, weiss ich nicht mehr, doch ich erinnere mich, dass meine Ausgabe „Tao Te King“ hiess und von Laotse verfasst worden war. Offenbar gibt es ganz unterschiedliche Ausgaben dieses Textes und, dies entnehme …

Jan Stocklassa: Stieg Larssons Erbe

Keine Krimis habe ich mehr verschlungen als Stieg Larssons-Trilogie. Eine der wesentlichen Faktoren war die Figur der Lisbeth Salander, dieser einsamen Kämpferin, die für mich so eine Art weiblicher James Bond ist. Mit anderen Worten: Ich gehe Jan Stocklassas Buch über Larssons (und seine eigenen) Recherchen zum Mordfall Olof Palme höchst positiv gestimmt an – …

J. M. Coetzee / Paul Auster: Von Hier nach Da

Es gibt Bücher, die mich enttäuschen, obwohl ich sie gerne gelesen, sie mich bereichert haben und ich sie so recht eigentlich gut finde, ganz einfach, weil ich mir mehr und anderes erwartet habe. Vor allem Tiefgründigeres. Das hat mit meinem Bild von mir geschätzten Schriftstellern zu tun – und sowohl Coetzee als auch Auster gehören …

Jonathan Lethem: Bekenntnisse eines Tiefstaplers

Der englische Originaltitel („The Ecstasy of Influence“) trifft sehr genau, worum es in diesem Buch geht, der deutsche Titel liess mich hingegen ziemlich ratlos, der Untertitel („Memoiren in Fragmenten“) hätte es besser getroffen. Worum geht es also? Um die verschiedenen Einflüsse, die Jonathan Lethems Leben prägten und immer noch prägen. Als da wären: Bücher, Bücher, …

Nicholas Carr: Surfen im Seichten

„Das Medium ist die Botschaft“, sagte bekanntlich McLuhan und das meint, dass der Inhalt eines Mediums (und darum drehen sich Debatten um neue Technologien ständig) letztlich weniger wichtig ist als das Medium selbst. Der deutsche Medien-Theoretiker Friedrich Kittler hat es auf den Punk gebracht, als er meinte, dass wir uns letztlich an die Maschinen anpassen …

Gerd Gigerenzer: Risiko

Professor Dr. Gerd Gigerenzer, so lese ich im Klappentext, „trainiert amerikanische Bundesrichter und deutsche Ärzte und Manager in der Kunst des Entscheidens und der Risikokommunikation.“ Ob das für ihn spricht, sei einmal dahin gestellt, doch gegen ihn sprechen muss es ja auch nicht unbedingt, möglicherweise hilft ein Blick ins Buch. „Drehen wir die Uhr zurück auf …

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