Um es gleich vorwegzunehmen: Die Denkerin ist ein ungemein differenziertes Werk, das gelegentlich den Eindruck erweckt, man könne das Differenzieren auch übertreiben bzw. ad absurdum führen (eine Akademikerkrankheit). So, wenn man etwa liest: „Sie wollte nicht nur berichten und bezeugen. Sie wollte verstehen.“ Nun ja, das Eine geht irgendwie kaum ohne das Andere. Zudem: Es …
Tag Archives: Hans Jonas
Ulf Danielsson: Die Welt an sich
Es ist ausgesprochen selten, dass mich Bücher bereits bevor ich den ersten Satz gelesen habe, für sich einnehmen. Im Falle von Die Welt an sich liegt das am Edmund Husserl-Zitat, das der Einführung vorangestellt ist: „… Naturobjekte müssen vor aller Theorie erfahren sein.“ Für mich meint das: Sich freimachen von unseren Vorstellungen über uns und die Welt – …
Harald Lesch / Klaus Kamphausen: Über dem Orinoco scheint der Mond
„Warum sind wir nicht in der Lage, unser Denken und Handeln so zu ändern, dass das Leben von uns Menschen und der Erhalt unseres Lebensraums auf diesem Planeten nachhaltig gesichert sind? Warum können wir offensichtlich keine Schlüsse aus Fakten und Tatsachen ziehen?“, fragen die beiden Autoren in ihrer Einleitung. Über dem Orinoco scheint der Mond …
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