Wolken über Sargans, am 3. September 2021
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Jonathan Garfinkel: Gelobtes Haus
Jonathan Garfinkel, ein kanadischer Schriftsteller, entstammt einer jüdischen Familie, spricht Hebräisch und besuchte von seinem fünften bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr die zionistische Bialik-Ganztagesschule in Toronto. „Ich bin auf der Suche nach einem Grund zu glauben.“ Am liebsten wäre ihm eine Offenbarung, obwohl er nicht weiss, was er daraus machen würde. Eines Tages erhält er …
Zwischen Trin und Reichenau
Zwischen Trin und Reichenau, am 5. September 2021
Stephen Crane: Die tristen Tage von Coney Island
Stephen Crane, geboren 1871, starb 1900 im Alter vor gerade einmal 28 Jahren an einer Tuberkuloseerkrankung. Ich kenne von ihm gerade einmal seinen Namen, als ich Die tristen Tage von Coney Island zur Hand nehme und in die erste der dreizehn Geschichten eintauche – eine melancholische Meditation darüber, wie die Menschen in den Vergnügungseinrichtungen von …
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Schellenberg
Schellenberg, Liechtenstein, am 5. September 2021
Frank Wilczek: Fundamentals
Physik gehört zu den Disziplinen, die mir unverständlich sind. Nichtsdestotrotz habe ich immer mal wieder einen neuen Anlauf gemacht, in diese Art zu denken reinzukommen – bislang verblüffend ergebnislos. Wär’s da nicht besser aufzugeben und zu akzeptieren, dass sich mir gewisse Wissensgebiete einfach nicht erschliessen? Gut möglich, doch da sich mein Handeln nur selten von …
Guarda
Guarda, Unterengadin, am 2. September 2021
Vlada Mättig / Katharina Vogt: Rauschlos glücklich
An Bekenntnisbüchern herrscht in unseren Selbstdarstellungszeiten wahrlich kein Mangel. Um auf dem sogenannten Markt zu bestehen, muss man sich was einfallen lassen. Und genau das haben Vlada Mättig und Katharina Vogt, Freundinnen seit Kindheitstagen, getan. „Dieses Buch erzählt die Geschichte ihrer Freundschaft, die den Alkohol bezwungen hat – und es macht Mut, sich Konventionen und …
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Sankt Antönien
Sankt Antönien, am 26. August 2021
Hari Kunzru: Red Pill
Der Ich-Erzähler, verheiratet, eine dreijährige Tochter, wohnhaft in Brooklyn, ist Autor, wird sich seiner Sterblichkeit bewusst, gerät in eine Krise und erhält von einer Berliner Kulturstiftung ein dreimonatiges Stipendium. Ihm und seiner Frau ist klar, dass sein Berlin-Aufenthalt an seinem Lebensproblem etwas ändern sollte. Im Deuter-Zentrum wird ihm eine Arbeitsstation in einem Grossraumbüro zugewiesen, nur …