Robert MacFarlane: Im Unterland

Wir schauen zwar gelegentlich zu den Sternen hoch, doch Gedanken zu dem, was sich unter uns, im Boden befindet, machen wir uns selten bis gar nicht. Zugegeben, ich rede von mir. Einer, der sich darüber nicht nur Gedenken macht, sondern die Welt unter der Erde erkundet, ist Robert MacFarlane. Doch er tut dies nicht allein, …

Chris Offutt: Unbarmherziges Land

Ein guter Krimi zeichnet sich wesentlich dadurch aus, dass der Text Bilder im Kopf hervorruft, die einen gleichsam vor Ort mit dabei sein lassen. Im Falle von Chris Offutts Unbarmherziges Land hatte ich das Gefühl, neben dem alten Mann auf der Suche nach Ginseng durch den Wald zu gehen, so anregend war das geschildert. Dann …

Lee Child: Der Spezialist

Jack Reacher, ein ehemaliger Militärpolizist, „einen Meter fünfundneunzig gross, breitschultrig, nur Muskeln und Knochen, nicht besonders gutaussehend, nie sehr gut angezogen, meist ein bisschen zerzaust“, ist per Anhalter unterwegs, von einer kleinen Küstenstadt in Maine nach San Diego. Dies der Plan, doch dann verschlägt es ihn nach Laconia, New Hampshire, wo sein Vater aufgewachsen ist. …

Liam McIlvanney: Ein frommer Mörder

Dieser Krimi, ausgezeichnet mit dem schottischen Krimipreis, spielt im Glasgow der 60er-Jahre und basiert auf dem historischen Fall des Serienkillers Bible John. Verfasst wurde er von Liam McIlvanney, der als Professor für Schottland-Studien an der Universität von Otago, Neuseeland, lehrt. Detective Inspector Duncan McCormack, Asthmatiker und ursprünglich aus den Highlands, soll den Glasgower Kollegen bei …

Werner Bartens: Körperzeiten

Werner Bartens, geboren 1966, hat Medizin, Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. In seinem neuesten Buch Körperzeiten  verspricht der Untertitel Wie wir im richtigen Moment das Richtige tun und besser lernen, lieben und leben  eine Verbesserung der Lebensqualität. Sein Ansatz dabei: Entscheidend ist nicht so sehr, wie wir die Dinge …

Frederic Hanusch, Claus Leggewie, Erik Meyer: Planetar denken

Der erste Eindruck. Ein clever gestalteter Umschlag, höchst ansprechende und gut platzierte Illustrationen. „Kann es sein, dass wir immer  noch nicht weit genug denken?“, lese ich im Vorwort – und bin gespannt, denn dass man Probleme nicht mir der Art Denken lösen kann, die diese Probleme hervorgebracht haben, wie Einstein bekanntlich meinte, liegt meines Erachtens …

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