Robert MacFarlane: Im Unterland

Wir schauen zwar gelegentlich zu den Sternen hoch, doch Gedanken zu dem, was sich unter uns, im Boden befindet, machen wir uns selten bis gar nicht. Zugegeben, ich rede von mir. Einer, der sich darüber nicht nur Gedenken macht, sondern die Welt unter der Erde erkundet, ist Robert MacFarlane. Doch er tut dies nicht allein, …

Per J. Andersson: Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte

Für den schwedischen Journalisten und Schriftsteller Per J. Andersson, Jahrgang 1962, ist Reisen wesentlich Therapie. „Erst wenn du in einer anderen Umgebung bist, kannst du anfangen, dich selber zu sehen. Indem du auf andere Kulturen reagierst, verstehst du, wer du bist und woher du kommst. Zu reisen, das ist, als würde man sich einen Spiegel …

Rebecca Solnit: Die Kunst, sich zu verlieren

Unsere Corona-Zeiten haben mir wieder einmal vor Augen geführt, wie schlecht wir mit Unsicherheiten umgehen können. Das Unbekannte ist uns generell eher unheimlich, wir versuchen ihm auszuweichen so gut es eben geht. Wir wollen uns nicht verlieren, ganz im Gegenteil, uns ist es um Sicherheit zu tun. Und obwohl wir wissen, dass alles im Leben …

Peter Geimer: Theorien der Fotografie zur Einführung

Wer wie der amerikanische Kunsthistoriker Douglas Crimp der Meinung ist, ‚die Fotografie‘ sei letztlich nichts als „eine quantitative Ansammlung photographisch hergestellter Bilder ohne Eigenschaften, die erst durch ihre ideologische oder diskursive Aufladung überhaupt zu etwas werden“, sollte sich die Lektüre dieses Werkes dennoch nicht sparen – einmal, weil das Nachdenken über Fotografie ganz einfach Not …

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