Es gibt wenige Autoren, von denen ich um die zehn Bücher gelesen habe. Raymond Chandler, Eric Ambler, Elmore Leonard, Ross Macdonald. Von James Lee Burke waren es weit mehr als zehn, die meisten auf Englisch, die deutschsprachigen, immer gut übersetzt und verlegt von Pendragon in Bielefeld. Mit anderen Worten: Wenn der Klappentext zu Clete behauptet: …
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Charles Willeford: Filmriss
Elmore Leonard, dessen Bücher ich einst gefressen habe, schwärmte von Charles Willeford, dessen „Auch die Toten dürfen hoffen“ ich sogar zweimal gelesen habe, einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch, und das ist mir bei einem Krimi, soweit erinnerlich, noch nie passiert. Übrigens: Charles Willeford starb 1988 und nicht 1998, wie der Verlag irrtümlicherweise angibt …
Nathalie Stüben: Ohne Alkohol
David Nutt war einmal Drogenberater der britischen Regierung, fiel dann aber in Ungnade, weil seine Forschungen anderes ergaben als was die Regierung wollte. Nathalie Stüben zitiert ihn mit dem Satz: „The only difference between alcohol and any other drugs, I’ve always argued, is that alcohol is legal.“ Man sollte diese Aussage auf sich wirken lassen, …
Peter Richter: Über das Trinken
„Trinken sollte zum Rausch führen. Punkt.“ Davon ist in diesem Essay die Rede, und zwar plaudernd und eloquent – man stellt sich den Autor als gerne gesehenen Gast bei Abendgesellschaften konventionell gebildeter Kreise vor. Die Befürchtung Peter Richters, „dass es auf dem Gebiet des Trinkens zu einer ähnlich restriktiven Gesundheitspolitik kommen könnte wie zuletzt beim …