Werner Bartens: Körperzeiten

Werner Bartens, geboren 1966, hat Medizin, Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. In seinem neuesten Buch Körperzeiten  verspricht der Untertitel Wie wir im richtigen Moment das Richtige tun und besser lernen, lieben und leben  eine Verbesserung der Lebensqualität. Sein Ansatz dabei: Entscheidend ist nicht so sehr, wie wir die Dinge …

Frederic Hanusch, Claus Leggewie, Erik Meyer: Planetar denken

Der erste Eindruck. Ein clever gestalteter Umschlag, höchst ansprechende und gut platzierte Illustrationen. „Kann es sein, dass wir immer  noch nicht weit genug denken?“, lese ich im Vorwort – und bin gespannt, denn dass man Probleme nicht mir der Art Denken lösen kann, die diese Probleme hervorgebracht haben, wie Einstein bekanntlich meinte, liegt meines Erachtens …

James Lee Burke: Keine Ruhe in Montana

Nachdem der Hurrikan Katrina über New Orleans hinweggefegt war, brauchte Detective Dave Robicheaux eine Auszeit. Zusammen mit seiner Frau Mary und seinem besten Freund Clete, dem Albträume zusetzen, fährt er nach Montana zum Fischen. Natürlich wird dann nichts aus der vorgestellten Idylle. Es sind ganz unterschiedliche Geschichten, die in der Folge ineinandergreifen – was sie …

Silvia Ferrara: Die grosse Erfindung

Ob man ein Buch mag, entscheidet sich oft auf den ersten Seiten. Nein, nicht immer. In diesem Falle jedoch, Silvia Ferraras Die grosse Erfindung, ist es so – ich bin sofort höchst angetan. Das liegt an der Art der Erzählens, dem Ton, so stelle ich mir vor. Und daran, dass die Autorin gleichsam bei Adam …

Albert Hofmann: Einsichten Ausblicke

Von den vielen Büchern, Essays und Artikeln, die ich gelesen habe, ist mir erstaunlich wenig hängengeblieben. Warum sich mir dennoch Einiges davon ins Hirn eingegraben hat und Anderes nicht, vermag ich nicht zu sagen. Zu dem Hängengebliebenen gehört eine Aussage von Albert Hofmann, dem Entdecker des LSD, auf die ich in einem Artikel der Weltwoche …

Alexis von Mirbach / Michael Meyen: Das Elend der Medien

Das Positive zuerst: Die beiden Autoren schreiben gut, anschaulich und nachvollziehbar. Mein Problem liegt bei Aussagen wie „Es steht das Vertrauen in die politische Weisheit der ‚Vielen‘ auf dem Spiel.“ (Michael Meyen), die so tut, als ob es Demokratie, die eine echte Herrschaft des Volkes wäre, irgendwo geben würde („the best democracy money can buy“ …

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Erste Schritte