Scharans im Domleschg, 29. Juli 2020
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Lee Child: Der Bluthund
Das Leben ist von Zufällen bestimmt, warum wir tun, was wir tun, erschliesst sich uns, wenn überhaupt, meist erst in der Rückschau. Als der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher bei einem Pfandleiher auf einen Abschlussring der Militärakademie West Point stösst, beschliesst er die ursprüngliche Besitzerin (es war ein kleiner Ring und gehörte an einen Frauenfinger) ausfindig …
Scharans
Scharans, Domleschg, am 28. Juli 2020
Guy Deutscher: Im Spiegel der Sprache
„Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht“, heisst der Untertitel von Guy Deutschers Im Spiegel der Sprache. Es ist dies ein Phänomen, das mich vor Jahren, als ich mich im australischen Darwin mit linguistischer Relativität beschäftigte, ganz besonders interessierte und mich von Neuem zu packen weiss, als ich in diese hervorragend geschriebenen Ausführungen (in der …
Montricher
Fondation Jan Michalski, Montricher, Vaud, 22. Juli 2020
Gerald Hüther: Würde
„In diesem Buch erfahren Sie nicht, wie sie noch schöner und erfolgreicher werden. Auch nicht, wie Sie es schaffen können, in noch kürzerer Zeit noch besser zu leben. Es verspricht keine sieben Geheimnisse des, keine acht Schritte zu, keine Formel für. Dieses Buch passt nicht in unsere heutige von Effizienzdenken und Erfolgsstreben geprägte Zeit“, lese …
Zwischen Saas und Serneus
Zwischen Saas und Serneus, am 25. Juli 2020
Karine Tuil: Menschliche Dinge
Wen es nach den ersten paar Seiten dieses spannenden und intensiven Textes nicht gepackt hat, dem (oder der) ist nicht zu helfen. Ich jedenfalls bin sofort drin und will auch gar nicht mehr raus, so rasant, witzig und clever erzählt Karine Tuil von den schönen und reichen Farels, die sich stillschweigend auf den Sartre-Beauvoir-Pakt verständigt …
Molendruz
Molendruz, Vaud, 22. Juli 2020
Lawrence Osborne: Welch schöne Tiere wir sind
Auf dem Umschlag wird Lionel Shriver mit den Worten zitiert: „Lassen Sie es mich klipp und klar sagen: Dies ist ein grossartiges Buch.“ Da mich Shrivers Wir müssen über Kevin reden schwer beeindruckt hat, gehe ich „Welch schöne Tiere wir sind“ höchst positiv gestimmt an – und werde nicht enttäuscht. Hydra, Griechenland, Leonard Cohen wohnte …