Boston Teran: Gärten der Trauer

FBI-Agent John Lourdes, ein in Texas ansässiger mexikanische Staatsbürger, wird vom amerikanischen Aussenministerium nach Konstantinopel geschickt, um Informationen zu sammeln, die der Aussenpolitik der Vereinigten Staaten dienlich sein könnten. Insbesondere über die Lage der Armenier soll er sich kundig machen. Kurz nach seiner Ankunft wird er Zeuge eines Mordes an einem armenischen Schriftsteller. Geschildert wird …

Petra Reski: All’italiana!

Der Untertitel Wie ich versuchte, Italienerin zu werden lässt vermuten, dass Petra Reskis Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt war, obwohl sie sich jede erdenkliche Mühe gibt, und es irgendwie dann eben doch geklappt hat. „Es war mein Land, von Anfang an. Es ist ein fehlerhaftes Land, es sündigt, es ist perfide und manchmal sogar teuflisch. …

Iida Turpeinen: Das Wesen des Lebens

Im Jahre 1741 hat Kapitän-Kommandeur Vitus Bering von Peter dem Grossen den Auftrag erhalten, „einen Seeweg zu suchen, die Route von Asien nach Amerika zu kartieren“, so beginnt die Grosse Nordische Expedition im Nordmeer. Zu den Teilnehmern der Expedition gehört auch der Naturforscher und Theologe Georg Wilhelm Steller, ein eigensinniger Mann, auf dessen Hinweise und …

Margot Douaihy: Verbrannte Gnade

Dass man in Krimis viel über die Welt und besonders über die Menschen, die diese bevölkern, lernen kann, weiss jeder und jede. Nicht, weil Krimis die Wirklichkeit abbilden – die Protagonistin von Verbrannte Gnade, Schwester Holiday („Goldzahn nach einer Kneipenschlägerei, schwarzes Halstuch und Handschuhe zum Verdecken meiner Tattoos, schwarze Ansätze unter schlecht blondierten Haaren.“) kommt …

Bernd Mattheus: CIORAN

Offenbar konnte sich der Verlag nicht entscheiden, ob es nun „Porträt eines rasenden Skeptikers“ (so steht es auf dem Umschlag) oder „Porträt eines radikalen Skeptikers“ (die Titelseite im Buch) heissen sollte; vielleicht haben die Verlagsleute aber ganz einfach nicht bemerkt, dass Umschlag und Titelseite nicht übereinstimmen, oder aber gehofft, es würde niemandem auffallen. Wie auch …

Jacques Lusseyran: Das wiedergefundene Licht

Dass dies ein aussergewöhnliches Buch ist, war mir bereits auf den ersten Seiten klar. Des Tons, aber auch der Sprache und der Einsichten wegen. Doch vor allem war da eine Lebensbejahung, die mich begeisterte. Er habe eine glückliche Jugend gehabt und nie einen metaphysischen Zweifel gekannt, notiert der Autor. „Gewiss hatte ich – wie alle …

Ralf Langroth: Mauern und Lügen

Ralf Langroth sei das Pseudonym eines erfolgreichen Autors, lese ich unter dem Bild des Autors und frage mich, weshalb jemand, der sich per Foto zu erkennen gibt, sich eines Pseudonyms bedient. Ich habe keine Zweifel, dass es dafür Gründe gibt, schliesslich lässt sich so ziemlich alles begründen. Wie auch immer: Anonymität und Bild finde ich …

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