Bernardine Evaristo: Manifesto

Bernardine Evaristos Mädchen, Frau, etc. hat mich begeistert, kein Wunder also, gehe ich ihr Manifesto positivst gestimmt an, auch wenn mir der Untertitel „Warum ich niemals aufgebe“ nicht viel mehr als ein müdes Schulterzucken entlockt, denn der Mensch, so meine Sicht aufs Leben, hat schlicht keine Ahnung, weshalb er tut, was er tut. Geboren wurde …

Ronja von Wurmb-Seibel: Wie wir die Welt sehen

Der Untertitel „Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien“ löst bei mir einen Reflex aus, der sich so äussert: Furchtbar diese Leute, die die Welt unbedingt positiv sehen wollen! Natürlich ist die Welt negativ zu sehen genau so wenig eine Alternative, doch wie wäre es, sie einfach so zu …

Liao Yiwu: Wuhan

Es gehört zu den Rätseln der menschlichen Existenz, dass wir während eines Geschehens selten begreifen, was vor sich geht. Erst im Nachhinein, so scheint es, wird uns deutlich, was eigentlich vorgefallen ist. Oder ist das auch nur Einbildung? Sind wir überhaupt imstande, zu verstehen, was geschieht oder schieben wir einfach Erklärungen nach, die mehr über …

Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine

Dieses 1994 erschienene, 2019 überarbeitete und aktualisierte, nunmehr in der 6. Auflage vorliegende Werk ist der „erste Versuch einer deutschsprachigen Gesamtdarstellung aus der Feder eines Nicht-Ukrainers“, informiert Andreas Kappeler, emeritierter Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien und Mitglied der Österreichischen und der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, in seiner Einleitung. Sein Anliegen ist es, …

Wilhelm Busch: Sämtliche Werke

Mein Bezug zu Wilhelm Busch geht auf meinen Vater zurück, der von diesem sensiblen und wunderbar humorvollen Poeten und Zeichner sehr angetan war, der mit gekonnten Strichen und launigen Worten Wesentliches über des Menschen Befinden auszusagen vermochte. Nichts ist dem Homo Sapiens zuträglicher als das Lachen über sich und seinesgleichen. Und kaum einer, der dazu …

Alan Parks: Bobby March Forever

Der erste Satz sei entscheidend, sagen die einen, der erste Absatz die andern. Im Falle von Bobby March Forever sind es für mich die ersten eineinhalb Seiten, die mich reingezogen haben. Dann war mir klar, dass ich es mit einem aussergewöhnlichen Buch zu tun habe, der Atmosphäre wegen, die es vermittelt. Und dies trotz der …

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