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Erste Schritte

Henry Kissinger: Staatskunst

An Selbstvertrauen fehlt es dem Mann eindeutig nicht, denkt es so in mir, als ich den Titel Staatskunst auf mich wirken lasse. In jüngeren Jahren hätte mich wohl allein schon der Begriff der Staatskunst vor Ehrfurcht erschauern lassen, hätte ich auch gar nicht daran gezweifelt, dass es so etwas gibt und von aussergewöhnlichen Männern (Frauen …

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Wilhelm Busch: Sämtliche Werke

Mein Bezug zu Wilhelm Busch geht auf meinen Vater zurück, der von diesem sensiblen und wunderbar humorvollen Poeten und Zeichner sehr angetan war, der mit gekonnten Strichen und launigen Worten Wesentliches über des Menschen Befinden auszusagen vermochte. Nichts ist dem Homo Sapiens zuträglicher als das Lachen über sich und seinesgleichen. Und kaum einer, der dazu …

Peter Laufmann: Der Boden

Es gehört zu den eigenartigen Phänomenen, dass wir uns selten Gedanken über das Naheliegende machen. Mir jedenfalls ist noch nie eingefallen über den Boden nachzudenken. Und ich fühle mich sehr davon angetan, wie Peter Laufmann mich an das Thema heranführt. „Kinder lieben den Boden. Nicht nur, dass sie naturgemäss näher dran sind, sondern sie erfassen …

Ha-Joon Chang: 23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen

Ha-Joon Chang studierte Wirtschaftswissenschaft in Seoul und in Cambridge, wo er seit seiner Promotion lehrt und forscht. Zudem arbeitet er als Berater unter anderem für die UN, die Weltbank, und die Asiatische Entwicklungsbank – Organisationen also, die bisher nicht gerade durch übertriebene Kapitalismuskritik aufgefallen sind, doch dem Vernehmen nach gut zahlen. Was für Lügen erzählt man …

Salman Rushdie: Joseph Anton

„Hinterher, als die Welt um ihn herum explodierte und die todbringenden Krähen sich im Schulhof auf dem Klettergerüst versammelten, wurmte es ihn, dass er den Namen der BBC-Reporterin vergessen hatte, die ihm sagte, sein altes Leben sei vorbei, für ihn beginne eine neue, eine dunklere Existenz.“ Wer so seine Autobiografie beginnt, hat meine vollste Aufmerksamkeit …

Michael Jürgs: Post Mortem

„Ich starb im November“, so lautet der erste Satz in diesem Buch. Und so hat sich das der an Krebs erkrankte Michael Jürgs wohl auch vorgestellt. Gestorben ist er dann jedoch am 4. Juli dieses Jahres. Zuvor hat er noch „Post mortem“ geschrieben, denn Schreiben war das, was zu ihm gehörte und ihm half. „Noch …