Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Erste Schritte

Christian Mähr: Von Alkohol bis Zucker

Wem der Chemieunterricht in der Schule gänzlich unverständlich geblieben ist, indes die Hoffnung nicht aufgegeben hat, vielleicht doch noch einen Zugang zu dieser Materie zu finden, der wird möglicherweise zu diesem Buch greifen, das „Interessantes und Wissenswertes aus der Welt der Chemie“ verspricht. Der Autor Christian Mähr, promovierter Chemiker und Journalist aus Vorarlberg, hält Wort, …

Werbung

Michel Houellebecq: Ein bisschen schlechter

Dieser Band enthält Essays und Gespräche. Ich lese sie nicht, um mir ein Bild des Autors zu machen (das habe ich bereits), sondern weil ich mir (wie immer von ihm) Anregungen verspreche – und die kriege ich auch. So wird etwa H.P. Lovecroft zitiert mit „Das Chaos des Universums ist so absolut, dass kein geschriebener …

Haruki Murakami: Die Chroniken des Aufziehvogels

Diese Neuübersetzung aus dem Japanischen von Ursula Gräfe ist um 300 Seiten länger als die alte Übersetzung aus dem Englischen, lässt der Verlag wissen. Murakamis Schreiben hat etwas Leichtes und macht mich oft lachen. „Während ich den Garten betrachtete, blieb die Taube auf der Antenne sitzen und gurrte mit einer Zuverlässigkeit und Regelmässigkeit, die einem …

Mieko Kawakami: Brüste und Eier

Japan fasziniert mich seit meiner Jugend, hauptsächlich des Zen wegen. Seit ich vor eineinhalb Jahren selber für ein paar Wochen vor Ort war und während dieser Zeit Haruki Murakamis 1Q84 verschlang, bin ich Murakami-Fan. Wenn nun also Murakami Mieko Kawakamis Brüste und Eier in den Himmel lobt („So grossartig, dass es mir den Atem raubt“), …

Michel Houellebecq: Serotonin

Der 46jährige Protagonist von Serotonin, gut verdienend, im Landwirtschaftsministerium in Paris auf Vertragsbasis angestellt, hält sich zu Beginn des Romans in einer spanischen Nudistenkolonie auf. Seine Gedanken kreisen hauptsächlich um Sex und das Älterwerden. Und er hält Rückschau, lässt sein Leben und vor allem seine Beziehungen Revue passieren. Lag der Akzent im Zuge der 1960er …

Tara Isabella Burton: So schöne Lügen

Schon nach den ersten paar Seiten weiss ich, dass ich diesen Roman mögen werde, obwohl so recht eigentlich alles dagegen spricht – die Eitelkeiten der Grossstädte wie New York, wo sich ambitionierte Erfolgshungrige versammeln, geht mir am Arsch vorbei und von Journalisten, die in Oxford studiert haben, habe ich so recht eigentlich auch genug. Doch …