Bern Wabern, am 20. September 2023
Author Archives: hansdurrer
Elyse Friedman: Die Durchtriebenen
Alana hatte sich ihrem Vater Ed vor Jahrzehnten entfremdet, ihre beiden Brüder verachtet sie. Doch als der schwerreiche Vater ankündigt, sich mit seiner rund fünfzig Jahre jüngeren Pflegerin namens Kelly zu verheiraten, fürchten die Brüder um ihr Erbe und bitten Alana um Hilfe. Die Brüder machen ihr einen attraktiven Vorschlag, auf den sie allerdings nicht …
Der Himmel über Sargans
Von Sargans aus gesehen, am Morgen des 19. Oktober 2023
Hiroko Ojamada: Das Loch
Ein junges Paar zieht von der Grossstadt aufs Land, neben das Haus der Schwiegereltern. Die junge Frau, Asa, gibt ihren schlecht bezahlten Job auf, und muss sich nun in diesem neuen Leben einrichten. Ihr Mann, Muneaki, arbeitet fast rund um die Uhr; sie selber hat alle Zeit der Welt, findet es plötzlich unvorstellbar, dass sie …
Am Wegrand
Bern Wabern, am 19. Juli 2023
William Martin: Dezember 41
Dieser Thriller basiere auf einer wahren Begebenheit, lese ich, und so tauchen denn darin auch Charaktere wie John Huston, John Wayne, Marlene Dietrich sowie andere historische Gestalten auf. Gegliedert ist das Buch in drei Teile, der erste spielt in L.A., der dritte in Washington D.C., der zweite ist mit „Quer durch Amerika“ überschrieben und enthält …
Palmenmuster
Santa Cruz do Sul, am 15. Januar 2021
Jens Foell: Fakten sind auch nur Meinungen
Die Welt ist komplex, unsere Gewissheiten selten etwas anderes als Manifestationen unseres Denkens. Dieses unser Denken arbeitet mit Begriffen, auf die wir uns neuerdings nicht mehr verständigen können, was auch daran liegt, wie der Neuropsychologe Jens Foell ausführt, „die Grenze zwischen Fakten, Meinungen und Interpretationen oft schwer zu ziehen“ ist. Wie schwer sie zu ziehen …
Estrelítzia
Estrelítzia, Santa Cruz do Sul, 21. Januar 2022
Lawrence Osborne: Denen man vergibt
Die Henningers aus London, er Arzt, 51, sie Schriftstellerin, zehn Jahre jünger als ihr Mann, fahren zu einer Party von Freunden nach Marokko. Beide wollen den jeweils anderen kontrollieren, sind sich im gegenseitigen Hass aufeinander verbunden, sie wirken beide stets latent angespannt. Das ist ausgesprochen subtil geschildert. Die marokkanischen Männer, an denen sie vorbeikommen, strahlen …