Paul Auster: Winterjournal

Anzuzeigen ist ein aussergewöhnlich persönliches und bewegendes Buch, geschrieben mit einem Händchen für Dramaturgie und mit einem sehr schönen Sinn für Witz: „’Merk dir das, Charlie‘, sagte er, ‚lass keine Gelegenheit zum Pinkeln aus.‘ So werden uralte Weisheiten von einer Generation zur nächsten weitergereicht.“ Es handle sich bei diesem Werk um „eine Lebensbeichte ganz aus …

James Lee Burke: Regengötter

Hackberry Holland, ein früherer Bürgerrechtsanwalt, ist jenseits der siebzig und arbeitet als Sheriff im Niemandsland nahe der mexikanischen Grenze, als ein anonymer Anruf eingeht – ein Massenmord ist geschehen, neun asiatische Frauen wurden umgebracht und hinter der alten Kirche in Chapala Crossing, im Süden von Texas, verscharrt. Das FBI bemächtigt sich des Falles. Der anonyme …

Chimamanda Ngozi Adichie: Americanah

Der erste Satz müsse einen packen, heisst es. Oder der erste Absatz. Oder auch die erste Seite. Bei „Americanah“ reicht schon der erste Teil des ersten Satzes, weil er mich erinnert, an Mendoza, die Stadt in der argentinischen Wüste, von der eine Freundin in der Schweiz wissen wollte, wie sie rieche und ich mich so …

Giles Kristian: Schneefieber

Ein Familienausflug in die Berge im Norden Norwegens. Ihre ältere Tochter ist vor Kurzem gestorben, die Eltern stehen noch unter Schock. „Die Idee, in die Lyngenalpen zu fahren, war dem Wunsch entsprungen, die letzten zehn Monate hinter uns zu lassen. Nicht um zu vergessen – wer könnte das schon? – , sondern um etwas anderes …

Mark SaFranko: Amerigone

Amerika bzw. der amerikanische Traum, das war einmal, suggeriert der Titel dieses gut geschriebenen Thrillers, der an einem sonnigen Septembertag 2019 in New York beginnt, mit einem markerschütternden Schrei, gefolgt vom Jaulen einer Sirene. Nun ja, vom amerikanischen Traum wurde das schon oft behauptet – und doch wollen nach wie vor die meisten Migranten dorthin …

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