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Erste Schritte

Heinz Schuler / Dominik Schwarzinger: Die Masken der Psychopathen

Was für ein glänzender Einfall, das Buch mit dem Psychogramm eines Mannes zu beginnen, bei dem wohl die wenigsten an einen Psychopathen denken: James Bond. Gefolgt wird 007 dann von Napoleon Bonaparte und Pablo Picasso, bei denen die Psychopathie-Assoziation schon näher liegt. Jedenfalls für mich. Ich blättere vor zum Index, wo ich auf Namen hoffe, …

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Louise Nealon: Snowflake

Eine junge Frau wächst auf einem Bauernhof auf, geht nach Dublin zum Studium, doch das Leben in der Stadt ist nicht so ihr Ding und Zuhause laufen die Dinge immer mehr aus dem Ruder. Und zwar ziemlich dramatisch. Louise Nealon erzählt hier, zumindest teilweise, ihre eigene Geschichte – was sollte sie auch sonst erzählen, etwas …

Kurt Krömer: Du darfst nicht alles glauben, was du denkst

Anlass, mir dieses Buch vorzunehmen, war der Titel, denn ich kenne diesen Satz, allerdings auf Englisch, ich habe ihn sogar einem Kapitel meines Thrillers Herolds Rache vorangestellt. Ein hilfreicher Satz für Leute, die unter Süchten leiden, weil er deutlich macht, dass Süchtige (und alle anderen auch, aber eben nicht immer mit destruktiven Konsequenzen) jeden Unsinn zu glauben …

Mägi Brändle: Alles ist visualisierbar

Ist wirklich alles visualisierbar, wie der Titel dieses Buches behauptet? Ist es nicht. Visualisierbar ist nur, was wir uns vorstellen können. Nur eben: Alles ist visualisierbar ist kein philosophisches oder erkenntnistheoretisches Werk, sondern eine praktische Anleitung wie man besser und klarer Informationen vermitteln kann. Die Autorin Mägi Brändle unterrichtete Sprache und Kommunikation an der Berner Fachhochschule und …

Dr. Sophie Mort: Anleitung für dein Leben

„Hallo, mein Name ist Dr. Soph, ihr könnt mich Soph oder Sophie nennen. Ich bin klinische Psychologin.“ Dann schauen wir mal, was Frau Mort (ich lege weniger Wert auf akademische Titel als sie es offenbar tut, sonst würde sie – und der Verlag – ihn kaum erwähnen) so zu sagen hat. Viel Vernünftiges, so mein erster Eindruck. „Statt …

Jenny Jägerfeld & Mats Strandberg: Monster auf der Couch

Monster auf der Couch, verfasst von den beiden Schweden Jenny Jägerfeld, einer Psychologin, und Mats Strandberg, einem Schriftsteller, ist ein in vielerlei Hinsicht aussergewöhnliches Buch, was auch, aber nicht nur, an der cleveren und aufwendigen Gestaltung liegt. Eine Psychologin ist verschwunden, in ihrem Büro findet die Polizei Aktennotizen, Gesprächsmitschnitte, Skizzen und Fotografien, die Aufschluss geben …

Elinor Greenberg: Borderline und Narzissmus

Von den vielen Büchern über Borderline, die ich gelesen habe, ist dies erst das zweite, das im Titel Borderline und Narzissmus zusammenbringt, obwohl die Verbindung doch, jedenfalls in meiner Vorstellung, offensichtlicher kaum sein könnte: Eine von Impulsen dirigierte Gefühlsachterbahn, gekoppelt mit einer Unfähigkeit zur Empathie, dabei süchtig nach Bestätigung, das jedes Mass sprengt. Und nicht …

Richard Wagner: Herr Parkinson

„Viele glauben, ich sei betrunken“, lautete der Titel des Interviews mit dem Schriftsteller Richard Wagner über seine Parkinson-Krankheit in der Basler Zeitung. Wer darunter leidet, kann seine Bewegungsabläufe nicht mehr kontrollieren. „Herr Parkinson verwirrt den Körper und lässt den Kopf zuschauen“, charakterisiert Wagner die Krankheit. Und: „Man muss den Istzustand aushalten – und sein Leben danach …

Roland Voigtel: Sucht

Nichts, was nicht zur Sucht werden könnte, lautet die heutzutage gängige Auffassung. Der Autor, Therapeut und Analytiker Roland Voigtel sieht das dezidiert anders. „Eintgegen diesem ‚weiten‘ Suchtbegriff muss festgehalten werden, dass Sucht eine spezifische Krankheit mit angebbaren Ursachen ist und nicht einfach jeder befallen werden kann.“ Dass nicht jeder süchtig werden kann, das sehe ich …

Maia Szalavitz: CLEAN: Sucht verstehen und überwinden

„Ein revolutionärer Erklärungsansatz und neue Chancen für die Therapie“, verspricht der Untertitel von CLEAN: Sucht verstehen und überwinden und natürlich bin ich skeptisch, wenn der behauptete revolutionäre Erklärungsansatz dann auch noch auf der New York Times-Bestsellerliste landet, denn die New York Times und ihre Leser sind eher dem Bewahren (dem Establishment) und weniger der Revolution zuzurechnen. Neugierig machte …