Hélène Grimaud: Das Lied der Natur

In einem obskuren Laden in Hamburg stösst die Pianistin Hélène Grimaud, während einer Pause zu Proben von Brahms Zweitem Klavierkonzert, auf ein Manuskript, von dem sie glaubt, es sei von Brahms. Das ist packend geschildert, man wähnt sich mit dabei im Hamburger Regen, fühlt mit der ob des Fundes zwischen Unglauben und Irritation schwankenden Autorin. […]

Karine Tuil: Die Gierigen

Ein intensives, rasantes Buch. Der Titel „Die Gierigen“ charakterisiert treffend, warum es geht. Und spricht für die Übersetzung, denn das französische Original (L’invention de nos vies) sagt etwas ganz anderes, suggeriert eher etwas Schöngeistiges und das ist dieser Roman nicht, ganz und gar nicht, dazu ist er viel zu kraftvoll, furios und leidenschaftlich. Die Autorin […]

Kim Thúy: Der Geschmack der Sehnsucht

Vor Jahren bin ich einige Male in Vietnam gewesen, sowohl im Süden als auch im Norden, und als ich nun in dieses schmale Buch eintauchte, wähnte ich mich sofort wieder vor Ort. Das liegt an Kim Thúys Erzählkunst. Sie schreibt schnörkellos, sachlich, konzentriert sich auf Wesentliches. „Als Mama sich auf ihren Tod vorbereitete, suchte sie […]

Sue Townsend: Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb

Schon lange hat Eva Biber davon geträumt, aus dem täglichen Trott auszusteigen. Der grosse Tag für die Neuausrichtung ihres Lebens kommt, als ihre Zwillinge ausziehen und zur Uni gehen. Eva entschliesst sich, fortan nicht mehr aufzustehen und im Bett zu bleiben. Geschrieben wurde „Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb“ von Sue Townsend, der […]

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