Ursula K. Le Guin: Die linke Hand der Dunkelheit

Science Fiction werde häufig als extrapolativ bezeichnet, so Ursula K. Le Guin im Vorwort. Das meint: Man nimmt Ereignisse des Hier und Jetzt und stellt sich vor, wie sich das in der Zukunft so entwickelt. Sicher, das komme vor, doch so simpel und rationalistisch sei es dann doch nicht, denn: „Variablen sind die Würze des …

Sascha Mamczak: Science-Fiction. 100 Seiten

Einleitend stellt Autor Sascha Mamczak Überlegungen dazu an, ob es sich bei Science-Fiction um Kunst handelt, die er als „einen komplexen Aushandlungsprozess zwischen Kunstproduzenten, Werk und Publikum“ bezeichnet, der der Veränderung unterworfen ist. Mich beschäftigt die Frage nicht, mich interessiert allein, ob mich ein Werk unterhält und etwas lehrt – manchmal ist das sogar bei …

Philipp Kohlhöfer: Pandemien

„Für eine Geschichte im Pazifik wurde er beschossen, für eine andere wohnte er monatelang bei Strassengangs“, lese ich unter anderem über den Autor und in mir denkt es: Einer dieser Angeber-Journalisten, der sich für mutig hält. Ich habe einmal fürs IKRK gearbeitet und einige solcher „Helden“ mitgekriegt – und sie eigentlich nur peinlich gefunden. Zusätzlich …

Jonathan Lethem: Bekenntnisse eines Tiefstaplers

Der englische Originaltitel („The Ecstasy of Influence“) trifft sehr genau, worum es in diesem Buch geht, der deutsche Titel liess mich hingegen ziemlich ratlos, der Untertitel („Memoiren in Fragmenten“) hätte es besser getroffen. Worum geht es also? Um die verschiedenen Einflüsse, die Jonathan Lethems Leben prägten und immer noch prägen. Als da wären: Bücher, Bücher, …

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