Fleur Sakura Wöss: Innehalten

So recht eigentlich sagt der Titel „Innehalten“ schon alles, denkt es so in mir, bevor ich das Buch überhaupt aufgeschlagen habe, und bin dann positiv überrascht, wie viel man dazu noch sagen kann. Von Martin Heidegger habe ich einmal gelesen, dass er darüber gestaunt habe, dass es tatsächlich etwas gibt und nicht vielmehr nichts. Daran fühlte ich …

A.K. Benjamin: Into Madness

Obwohl ich selber zu denen gehöre, die, wenn sie Deutsch sprechen, immer mal wieder einen englischen Ausdruck benutzen, finde ich die gegenwärtig grassierende Mode, deutschen Büchern englische Titel zu geben, mehr als nur daneben und besonders dann, wenn die englische Originalausgabe (wie im vorliegenden Fall) ganz anders lautet. Konkret: Der deutsche Titel heisst Into Madness, das …

Alix Ohlin: Robin und Lark

Es hat etwas Magisches, wie Alix Ohlin schreibt. Ich jedenfalls fühle mich sofort in die Geschichte hinein gezogen und gefangen genommen von ihrem Schreiben. Das ist mir schon bei In einer anderen Haut so ergangen. Es ist die Sprache, einerseits hoch differenziert, anderseits wunderbar fliessend – meisterhaft, wie übrigens auch die Übertragung aus dem Englischen …

Kassia St Clair: Die Welt der Stoffe

Immer mal wieder bin ich höchst verblüfft, dass ich über ganz viele Dinge noch gar nie nachgedacht habe. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass einige von ihnen allgegenwärtig sind und man selten sieht, was vor der eigenen Nase liegt. Klar doch, ich spreche von mir. Stoffe, zum Beispiel. Kleider, Bettlaken, Sofas, Handtücher, die Planen …

Heiner Fangerau / Alfons Labisch: Pest und Corona

Wir leben in aufgeregten Zeiten, die Reaktion auf das neue Corona-Virus war (und ist) von Panik geprägt. Eine nüchterne Einschätzung ist nötig und das Zitat von Max Pettenkofer aus dem Jahre 1873, das diesem Buch vorangestellt ist, zeigt an, dass es bei Pest und Corona. Pandemien in Geschichte, Gegenwart und Zukunft genau darum geht. „Der …

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