Harald Lesch / Klaus Kamphausen: DENKT MIT!

Gleich vorneweg: Mich braucht man nicht zu überzeugen, dass Wissenschaft eine nützliche Sache sein kann, doch ich bin gespannt, was für Argumente die beiden Autoren vorbringen. Deshalb lese ich dieses Buch, das mich immer mal wieder überrascht – die Lektüre lohnt also! Auf die erste Überraschung treffe ich bereits im Vorwort. Von ethischen Leitlinien und …

Jakob Bodan: Das Schöne, Wahre und Böse

Im Grand Hotel Montagne liegt ein toter Gast in der Badewanne, das Zimmermädchen erschrickt sich (fast) zu Tode. „In Kürze betreten hastigen Schritts Senior Floor Supervisor Gitta Lobinger und ihr Chef, Executive Housekeeper Friedrich Lüthi, gemeinsam die Superior Junior Suite zum Preis von 1420 Franken pro Nacht.“ Ganz wunderbar, dieser Einstieg in einen Thriller, in …

Ayaan Hirsi Ali: Beute

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich diesen Band zum ersten Mal in Händen hielt – dass man über 350 Seiten über ein Thema schreiben kann, das doch so recht eigentlich, obwohl es der Untertitel suggeriert, keine Frage ist (Warum muslimische Einwanderung westliche Frauenrechte bedroht), sondern für jeden, der einigermassen eine Vorstellung von der Welt …

Bob Dylan: Ich bin nur ich selbst, wer immer das ist

Für mich ist Bob Dylan ein hervorragender Songwriter, seine Stimme ist hingegen nicht so mein Ding. Versionen seiner Songs von anderen Interpreten ziehe ich (meistens, nicht immer) vor. Als Dichter habe ich ihn nie wirklich wahrgenommen, obwohl ich einige seiner Liedzeilen auswendig kann, was natürlich auch daran liegt, dass Dylan-Songs zum Repertoire des Gitarrenduos gehörte, …

Markus Torgeby: Unter freiem Himmel

„Eine Anleitung für ein Leben in der Natur“, so der Untertitel dieses sehr schön gestalteten Buches von Markus Torgeby, mit mich sehr ansprechenden Fotografien von Frida Torgeby. Doch wieso interessiert mich so ein Werk, da es mich selber überhaupt nicht danach verlangt, in der Natur zu leben? Neugier auf des Autors Motivation und auch darauf, …

Joel F. Harrington: Meister Eckhart

Joel F. Harrington ist Historiker und so erstaunt es wenig, dass er meint, „bei unserem Eifer, diesen ‚vergessenen Ketzer‘ zu begrüssen, in seiner Lehre die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse zu finden und ihn damit für unsere eigenen Zwecke zu vereinnahmen, besteht die Gefahr, den historischen Menschen und sein Denken erheblich zu verzerren.“ Nur eben: Wir …

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