Maienfeld, am 21. November 2021
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Essad Bey: Öl und Blut im Orient
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 gibt es fünf Anrainerstaaten am Kaspischen Meer: Russland, Turkmenistan, Kasachstan, Aserbaidschan und Iran. „Jetzt gibt es eine Einigung: Auf ihrem Gipfeltreffen im kasachischen Küstenort Aktau haben sich die Staatschefs im Grundsatz auf eine Aufteilung des rohstoffreichen Sees geeinigt – sie unterzeichneten eine entsprechende Übereinkunft. Damit ist der Weg frei …
Uors
Uors, Surselva, am 19. November 2021
Heidi Kastner: Dummheit
Vor Kurzem veröffentlichte Spiegel Online einen Beitrag von Sibylle Berg, die unter anderem schrieb: „Es macht mich fertig, dass ein Teil der Menschen als dumm bezeichnet wird.“ Sie bezog sich dabei auf Aussagen der Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Heidi Kastner, deren Buch Dummheit, nunmehr in dritter Auflage, solche und andere Gedanken ausführt. Doch zuerst …
Szombathely
Szombathely, Ungarn, am 27. Oktober 2021
Susan Taubes: Nach Amerika und zurück im Sarg
Susan Taubes, 1928 in Budapest geboren, emigrierte im Alter von 11 Jahren mit ihrer Familie in die USA. Der vorliegende Roman erschien 1969 unter dem Titel Divorcing in New York, „eine Woche vor dem Freitod der Autorin und zwei Jahre nach Abschluss ihres eigenen Scheidungsverfahrens. Insofern war es naheliegend, den Roman als autobiografisches Zeugnis zu …
Zürich
Zürich, am 10. November 2021
Robert Kolker: Hidden Valley Road
Familie Galvin, Vater Don, zuerst beruflich erfolgreich bei der Air Force, dann als „eine Art innerstaatlicher Diplomat“, Mutter Mimi, ausgelastet mit 10 Buben und zwei Mädels. Sechs der zehn Brüder wurden bis Mitte der 1970er-Jahre mit Schizophrenie diagnostiziert. Der Journalist Robert Kolker erzählt mit Hidden Valley Road nicht nur eine Familien-, sondern auch eine Medizingeschichte. …
Szombathely
Szombathely, Ungarn, 27. Oktober 2021
Philipp Kohlhöfer: Pandemien
„Für eine Geschichte im Pazifik wurde er beschossen, für eine andere wohnte er monatelang bei Strassengangs“, lese ich unter anderem über den Autor und in mir denkt es: Einer dieser Angeber-Journalisten, der sich für mutig hält. Ich habe einmal fürs IKRK gearbeitet und einige solcher „Helden“ mitgekriegt – und sie eigentlich nur peinlich gefunden. Zusätzlich …