Paolo Cognetti: Das Glück des Wolfes

Also packend liest liest sich dieser Roman ja nun wirklich nicht, dachte es so nach etwa fünfzig Seiten in mir. Auch gab es da Formulierungen, wo ich mich fragte, ob mir vielleicht die Sensibilität für Literatur abgehe, etwa bei dieser: „ … vom Salz der Freiheit kostend und an der Bitterkeit der Einsamkeit knabbernd.“ Zugegeben, …

Gerard Donovan: In die Arme der Flut

Luke Roy plant, sich kurz vor seinem siebenunddreissigsten Geburtstag von einer hohen Brücke in den Tod zu stürzen. Er stellt sich vor, wie die Nachricht von seinem Ableben aufgenommen werden wird, erinnert sich, was Menschen, die den Sprung überlebt haben, darüber gesagt haben. Doch es kommt alles ganz anders – und sein Leben ändert sich …

Garry Disher: Kaltes Licht

Der Auftakt überzeugt, zieht mich sofort rein in die Geschichte: Im Garten der Wrights auf der Blackberry Hill Farm südöstlich von Melbourne hat sich eine Schlange eingenistet. Eingefangen wird sie von zwei herbeigerufenen Schlangenfängern, die dabei auch auf ein Skelett stossen – ein Fall für Sergeant Alan Auhl, der aus der Pensionierung in den Dienst …

Mark Miodownik: Fabelhafte Flüssigkeiten

Was für ein toller Titel! Und dann wird er auch noch vom Untertitel übertroffen, der mich neugieriger kaum machen könnte! Der wirkliche Hammer ist dann aber, dass das Buch hält, was es verspricht. Und das ist selten, sehr selten – ich spreche aus leidvoller Erfahrung. Autor Mark Miodownik, geboren 1969, ist Professor für Materialwissenschaft am …

Jacques Ellul: Propaganda

Es liegt 22 Jahre zurück, dass ich dieses Werk, damals auf Englisch, gelesen habe. Die französische Originalausgabe erschien 1962. Es gehört zu den wenigen Büchern, von denen ich weiss, dass sie mein Welt- und Medienverständnis geprägt haben. Auch meine neuerliche Lektüre zeigt, dass sich nichts Wesentliches unter der Sonne wirklich ändert. Propaganda  ist und wird ein …

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