„Der Nobelpreis wäre eine Katastrophe.“

Von Interviews mit Nobelpreisträgern erwarte ich wesentliche Lebenseinsichten – und einige liefert dieser Band dann auch. Die hier versammelten Autoren (Frauen sind selbstverständlich mitgemeint) sind mir dem Namen nach bekannt, auch Bücher habe ich von ihnen gelesen, zuletzt afrikanische Erzählungen von Hemingway, die mich tief beeindruckt haben und auch fast ein Jahr später noch nachhallen. …

Matthias Glaubrecht: Die Rache des Pangolin

Eigenartigerweise halten wir Menschen uns für zivilisiert, obwohl wir ohne jede Rücksichtnahme auf der Erde herumtrampeln, ganz so, als seien wir die einzigen Bewohner dieses Planeten. Die Plünderung der Natur, so Matthias Glaubrecht, Professor für Biodiversität an der Universität Hamburg, habe vor allem in Asien, wo die Weltbevölkerung geradezu explodiert ist, „ein Ausmass ohnegleichen erreicht.“ …

Jean Hanff Korelitz: Der Plot

Jake Finch Bonner unterrichtet Kreatives Schreiben an einem kleinen College in der Provinz. Einstmals ein gefeierter Autor, werden seine Texte mittlerweile von den Verlagen zurückgewiesen. Das nagt an seiner Selbstachtung, er hält sich für einen gescheiterten Schriftsteller. Es ist das Diktat des Erfolges, dass die Menschen in diesem Roman (und auch im richtigen Leben) leitet. …

Lee Child: Der Held

Der Untertitel dieses Essays heisst auf Deutsch „Wie Helden die Welt verändern, und warum wir sie heute mehr als je zuvor brauchen“; im englischen Original heisst er: „The enduring myth that makes us human“. Um es höflich zu sagen: Die deutsche Fassung ist eine sehr, sehr freie Übertragung, die einen zu falschen Schlüssen verleitet. Jedenfalls …

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