Clare Mackintosh: Die Toten der anderen

Clare Mackintosh arbeitete zwölf Jahre lang bei der britischen Kriminalpolizei und das merkt man diesem Kriminalroman an, bei dem man auch einiges über Polizeiarbeit lernen kann. So scheint es geradezu von Experten zu wimmeln, die ganz genau wissen, wie die Polizei zu arbeiten hätte. Und noch ganz viel anderes kann man in diesem gut geschriebenen …

Nina George: Die geheime Sehnsucht der Bücher

Von literaturmedizinischer Beratung ist in diesem Buch die Rede, in der Buchhandlung gibt es einen Buchapotheker, und man ahnt, in der „Pharmacie Littéraire“ des Monsieur Perdu sind Bücher weit mehr als nützliche Wissensvermittler oder Dekoration, sondern Medizin. Doch wie kommt man eigentlich auf einen Titel wie Die geheime Sehnsucht der Bücher? Haben denn Bücher ein …

Bonnie Kistler: Die Anwältin … und plötzlich ist sie selbst das Opfer

Dass es auf den ersten Satz ankomme, behaupten viele, die sich intensiv mit Büchern beschäftigen. Im Falle dieses Thrillers ist man froh, dass er kein Indiz für das Nachfolgende ist: „Da war es, das Gefühl, der Rausch, der Nervenkitzel, die freudige Erregung, die wie flüssiges Gold durch die Adern flossen.“ Das ist entschieden suboptimal für …

Thomas Bagger: Feuer

Der Auftakt zu diesen Morden auf den Färöern ist Thomas Bragger überaus gelungen – stimmungsvoll informiert er über die Geschichte der Inselgruppe, fasst mit drei Sätzen das gänzlich Ungesunde der 100-Seelen-Gemeinde, in der sich in der Kirche eine bizarre (und ziemlich unwahrscheinliche) Bluttat ereignet hat, zusammen. „Es war nicht gut, in einem Ort ohne Frauen …

Thomas Bagger: Nacht

Im Süden Jütlands wird eine Leiche gefunden. Auf der Brust des Toten ist ‚Grandberg‘ eingeritzt, der Name der mächtigsten Familie im Dorf – und des örtlichen Polizeichefs, der jetzt für den Fall verantwortlich ist, obwohl er, nach gängiger Praxis, als befangen zu gelten hat, doch die Dinge auf dem Land laufen eben etwas anders. Die …

Nina George: Das Bücherschiff des Monsieur Perdu

In jüngeren Jahren glaubte ich, gute Bücher müssten schwer zu lesen sein. Was ich ohne Anstrengung begriff, konnte unmöglich viel taugen; Wertvolles, so dachte ich, gehörte erarbeitet. Auch wenn ich heutzutage nach wie vor ähnlich denke (die Vorstellung, dass man sich fundamental ändern könne, halte ich für einen Witz), sind mir im Laufe der Jahre …

Alexander McCall Smith: Der talentierte Herr Varg

Dass Alexander McCall Smith, emeritierter Professor für Medizinrecht an der Universität Edinburg, Träger von dreizehn Ehrendoktorwürden sowie Verfasser von über achtzig Romanen, einen Kriminalroman über einen talentierten Kriminalpolizisten namens Ulf Varg schreibt, der in Schweden lebt, ist irgendwie naheliegend, weil der Autor selber ein überaus talentierter Mann ist, der lange in Botswana gelebt hat, und …

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