Sargans, am Bahnhof, am 4. Juni 2021
Author Archives: hansdurrer
Philomen Schönhagen / Mike Meissner: Kommunikations- und Mediengeschichte
Philomen Schönhagen ist Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Uni Fribourg und das vorliegende, zusammen mit Mike Messner verfasste, Werk „ein Begleitbuch“ zur ihrer Vorlesung. Mit anderen Worten: es ist ein akademisches Buch und das meint, dass noch die banalsten Aussagen referenziert werden. Das ist usus, ich weiss; Eitelkeit hat eben viele Formen. Ich bin …
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Thusis
Thusis, am 3. Juni 2021
Lucy F. Jones: Die Wurzeln des Glücks
Wie die Natur unsere Psyche schützt lautet der Untertitel und ist auch der Grund, weswegen ich mich für dieses Buch interessiere. Ich habe schon viel über das Verhältnis Natur und Mensch gelesen und darunter viel Anregendes, doch der Begriff der „Naturdefizit-Störung“ von Richard Louv war für mich neu. „Er beschreibt den Preis, den der Mensch …
Val McDermid: Ein Bild der Niedertracht
Dies ist Val McDermids 35ster Roman. 1987 hat sie mit Schreiben angefangen; mir ist sie als Autorin der Tony Hill-Serie, die ich einstmals verschlungen habe, ein Begriff. 35 Romane, das heisst, fast jedes Jahr ein Buch. Mit ist vollkommen schleierhaft, woher sie die Ideen dazu hat – meine eigenen scheinen lebenslang dieselben zu sein.Andererseits: Schreiben …
Ilanz
Ilanz, am 31. Mai 2021
Beth Ann Fennelly / Tom Franklin: Das Meer von Mississippi
Dieser Roman spielt im Jahre 1927, zur Zeit der Prohibition (1920-1933), als das amerikanische Parlament beschloss, auf Druck der Temperenzler, wie die Abstinenzler genannt wurden, den Alkoholausschank zu verbieten. Die Folge waren illegale Schnapsbrennereien zuhauf und entsprechend viele Alkoholkranke und Tote. Verbote und Gesetze gegen Drogen inklusive Alkohol, wirken nicht bzw. nicht so wie der …
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Falknis
Der Falknis, von meinem Balkon in Sargans aus gesehen, am 5. Juni 2021
Mary Shelley: Der letzte Mensch
Es liegt noch nicht lange zurück seit ich Mary Shelleys Frankenstein oder der neue Prometheus gelesen habe, schwer beeindruckt, dass eine so junge Frau (sie war 18 als sie damit begann, 21 als sie es zu Ende gebracht hatte) über eine derartige Hellsichtigkeit verfügen kann. Seit dieser Lektüre weiss ich wieder einmal, dass es Klassiker …
Sargans
Sargans, am Bahnhof, 3. Juni 2021