Amy Liptrot: Nachtlichter

Amy Liptrot ist auf den Orkneyinseln aufgewachsen, einer vom Meer umtosten, windgepeitschten Inselgruppe im Norden von Schottland zwischen Nordsee und Atlantik. Der Hof der Eltern liegt auf der Hauptinsel, auf demselben Breitengrad wie Oslo und Sankt Petersburg. Der Vater leidet an Depressionen und landet zeitweise in der Psychiatrie, die Mutter rettet sich in den Glauben, …

Chönyi Taylor: Die Buddha-Therapie

„Dieses Buch wendet sich an alle, die einen Punkt erreicht haben, an dem sie sich sagen: Es reicht!“ Mit diesem Satz leitet Chönyi Taylor ihre Buddha-Therapie ein. Es ist ein guter, ein wichtiger Satz. Bei den Anonymen Alkoholikern heisst es, dass man seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht haben muss, bevor an eine Verhaltensänderung zu denken ist. …

Hans-Joachim Maaz: Hilfe! Psychotherapie

„Ich halte Würde für das oberste und wichtigste Lebensziel, und die gewinnt man nicht durch Erfolg und Leistung, sondern nur durch die individuelle Wahrheit, die es zu finden und zu leben gilt“, schreibt der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz im Vorwort, in dem er auch erwähnt, dass er seit 14 Jahren mit seiner Frau Dr. …

Bill Clegg: Porträt eines Süchtigen als junger Mann

Bill Clegg arbeitet als Literaturagent in New York und erzählt in diesem Buch die Geschichte seiner Crack-Abhängigkeit. Sein Bericht ist ebenso faszinierend wie ermüdend. Ermüdend sind die immer gleichen Schilderungen von Cleggs Taxifahrten, Hotelaufenthalten, Drogendeals sowie seinem Alkohol- und Crack-Konsum: „Der Wodka kommt umgehend, und ich schütte Eis in ein grosses Glas und fülle es …

Bill Clegg: Neunzig Tage

Der New Yorker Literaturagent Bill Clegg war nach einer zwei Monate dauernden Drogenorgie in der psychiatrischen Abteilung von Lenox Hill, einer Alkohol- und Drogenentzugsklinik, gelandet. Vier Wochen später kehrt er nach New York zurück. „Die kleine Literaturagentur, die ich vier Jahre als Mitinhaber geleitet habe, gibt es nicht mehr, alle meine Klienten haben sich neue …

Helmut Kuntz: Verstehen, was uns süchtig macht

Wir leben in süchtigen Zeiten, halten es für normal, dass wir von allem immer mehr wollen und dass nichts genügt. Süchtig machen kann alles und jedes, sei es Alkohol, Drogen, Internet, Handys, Bulimie oder Shopping. Helmut Kuntz von der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Saarbrücken hält für „die am meisten unterschätzte Form süchtigen Verhaltens weltweit …

Jürgen Leinemann: Höhenrausch

In seinem Buch „Höhenrausch. Die wirklichkeitsleere Welt der Politiker“ hat der deutsche Historiker und langjährige Spiegel-Autor Jürgen Leinemann der Herkunft und Lebensgeschichte der politischen Akteure wie auch den sozialen Rollen, die sie spielen, nachgespürt. Und er hat, weil er nicht nur genau zu beobachten weiß, sondern oft auch Zusammenhänge bemerkt, die von viel Menschenkenntnis zeugen, Schilderungen …

Heide Fuhljahn: Kalt erwischt

„Am schlimmsten ist die Überzeugung, dass es nie wieder aufhört.“ So beginnt dieses Buch und ich bin sofort drin. Schade nur, dass sich die anfängliche Spannung schon bald einmal verliert.Im November 2006 unternimmt Heide Fuhljahn eine Pressereise nach Norwegen. Ihr Freund hat sich gerade von ihr getrennt, sie geht einmal in der Woche zur Psychotherapie, …

Anne Philippi: Giraffen

„Wo endet die Party und wo beginnt der Absturz? Eva und Henry teilen die gleichen Vorlieben. Alkohol, viel Alkohol, noch mehr Alkohol …“ so beginnen die Verlagsinformationen zu Anne Philippis Giraffen  und ich frage mich, soll ich das wirklich lesen? und bin dann ganz überrascht (und dann doch wieder nicht, denn Rogner & Bernhard ist ein wirklich guter …

Daniel Schreiber: Nüchtern

Der erste Satz, das behaupten viele, die schreiben (und auch viele, die lesen), sei der wichtigste, jedenfalls zentral. Der erste Satz in Daniel Schreibers „Nüchtern“ geht so: „Es ist immer einfacher, sich an den Anfang einer Liebe zu erinnern als an ihr Ende.“ Klingt gut, stimmt aber eben nicht. Jedenfalls für mich nicht. Für mich …

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