Küssnacht am Rigi, am 3. September 2020
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Denise Mina: Blut Salz Wasser
Der Mörder, den wir auf den ersten Seiten kennenlernen, gehöre zu den Figuren, mit denen wir zutiefst mitfühlen, schreibt ‚The Guardian‘ über Denise Minas ‚Blut Salz Wasser‘ und so bin ich gespannt, ob ich auch so empfinde (ich tue es) und frage mich gleichzeitig, weshalb das nicht gängiger ist, Täter in Kriminalromanen als normal empfindsame, …
Küssnacht am Rigi
Küssnacht am Rigi, 3. September 2020
Michel Onfray: Niedergang
Der 1959 in Argentan/Frankreich geborene Michel Onfray, ein rastloser Mann, der mehr als 50 Bücher verfasst hat, hat sich auf die Suche nach den Gründen des Niedergangs der abendländischen Kultur gemacht und ist zum Schluss gekommen, dass wenn die Religion verfällt, auch die Kultur verfällt. „Eine Kultur schöpft ihre Kraft stets aus der Religion, von …
Küssnacht am Rigi
Küssnacht am Rigi, 3. September 2020
Sibylle Berg: GRM
„Das ist keine Dystopie. Es ist die Welt, in der wir leben. Heute. Und vielleicht morgen. Es wird nicht schlimm. Nur – Anders. Willkommen in der Welt von GRM“, welche die Geschichte von vier Jugendlichen erzählt, die herkunftsgeschädigter kaum sein könnten – durch Armut, sexuelle Gewalt Rassendiskriminierung und und und. Das Alles findet im englischen …
Santa Cruz do Sul
Santa Cruz do Sul, Brasilien, Januar 2018
Rebecca Solnit: Unziemliches Verhalten
Zugegeben, ich habe mich schon gefragt, ob ich als heterosexueller Mann ein Buch besprechen soll/will, das gemäss dem Untertitel davon handelt, wie Rebecca Solnit Feministin wurde. Ausschlaggebend für meinen Entschluss war letztlich jedoch nicht das Thema, sondern Solnits Weltsicht, die ich aus ihren Büchern kenne und schätze, insbesondere Wanderlust, Aus der nahen Ferne und ihren …
Aix-les-Bains
Aix-les-Bains, Frankreich, 15. Februar 2020
Yael Adler: Wir müssen reden, Frau Doktor
Der erste Eindruck: Yael Adler, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Venenheilkunde und Ernährungsmedizin, schreibt gut, persönlich, erzählt aus der alltäglichen Praxis. Ihre Grundeinstellung ist mir nicht nur sympathisch, ich teile sie. „Ich bin fest davon überzeugt, dass ein gutes, ein intaktes Verhältnis zwischen Arzt und Patient eine therapeutische Wirkung hat (…) es geht um das …