Ursula K. Le Guin: Der Tag vor der Revolution

Ich lese gelegentlich Science Fiction, doch ein Kenner bin ich beileibe nicht, weswegen ich denn auch den einleitenden Essay zu diesem Band, „Science Fiction lese ich nicht“, höchst hilfreich fand, macht doch Ursula K. Le Guin darin klar, dass man weder eine Ahnung von Himmelsmechanik und Quantentheorie haben muss, noch Ingenieur sein oder bei der …

Aiki Mira: Proxi

Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch ein Zitat von Andreas Eschbach, dessen Die Abschaffung des Todes ich letzthin richtiggehend verschlungen habe. Zu spät habe ich dann bemerkt, dass sich seine Empfehlung auf ein anderes Buch und da vor allem auf die Sprache bezogen hat. Kurz und gut: Nach gut fünfzig Seiten habe ich …

Lisa Kaltenegger: Alien Earths

Die Vorstellung, wir seien die einzigen bewussten Lebewesen im Universum, sei ziemlich furchterregend, sagte sinngemäss der Science Fiction Autor Arthur C. Clarke. Und fügte dann hinzu: Die Vorstellung, wir seien nicht die einzigen, sei allerdings genau so furchterregend. Wie will man eigentlich herausfinden, ob es ausserirdische Planeten und ausserirdisches Leben gibt? Man sucht mit Weltraumteleskopen, …

Frank Göhre & Alf Mayer: Cops in the City

Dem vorliegenden Band ist ein Vorwort von Thomas Wörtche beigegeben und so warte ich darauf,bis das Wort „ästhetisch“ auftaucht und dann stolpere ich auch schon drüber, im zweiten Absatz. ImKlappentext kommt er gerade noch einmal zu Wort: „Frank Göhres & Alf Mayerskaleidoskopische, pointillistische, assoziative, nicht strikt diskursive Methodik schlägt immerwieder helle Erkenntnisfunken aus ihrem Gegenstand.“ …

Kim Stanley Robinson: Das Ministerium für die Zukunft

Eine Hitzewelle lässt die Temperaturen in Indien auf weit über 50 Grad Celsius steigen, Millionen sterben, neben Menschen auch Kühe und Hunde – der Gestank ist grässlich. Eingetreten ist, was vorherzusehen war, doch niemand hatte die Klimabeschlüsse eingehalten. Man tat, was man immer schon getan hatte – man kümmerte sich um sich selber, die eigenen …

Ursula K. Le Guin: Die linke Hand der Dunkelheit

Science Fiction werde häufig als extrapolativ bezeichnet, so Ursula K. Le Guin im Vorwort. Das meint: Man nimmt Ereignisse des Hier und Jetzt und stellt sich vor, wie sich das in der Zukunft so entwickelt. Sicher, das komme vor, doch so simpel und rationalistisch sei es dann doch nicht, denn: „Variablen sind die Würze des …

Robert Coover: Street Cop

Dass die Welt aus den Fugen geraten ist, haben ältere Generationen seit jeher gedacht. Robert Coover und Art Spiegelman schildern in Street Cop eine Welt, in der sich Drohnen, Roboter, fliegende Autos und ein altmodischer Polizist, der Street Cop (der mit Drogen gehandelt hatte, sich deswegen auf der Polizeiwache stellen wollte, dort jedoch sogleich rekrutiert …

Olga Ravn: Die Angestellten

Dieser Science-Fiction spielt in einem Raumschiff, von dem man nicht weiss, wer es steuert bzw. wohin und in welcher Funktion es unterwegs ist. Die Insassen sind Menschen und menschenähnliche Wesen, die dort arbeiten. Ich bin nur schwer in diesen Text reingekommen, zu fremd waren mir diese Gedanken, so gar nicht auf der Linie meines gewohnten …

Philip K. Dick: Zeit aus den Fugen

Ragle Gumm, 46, ledig, verdient seinen Lebensunterhalt durch Preisausschreiben der Lokalzeitung. Eines Tages beschliesst er aufzuhören, seinem Schwager Vic sagt er, er werde an die Universität gehen und ein paar Kurse in Philosophie belegen. Als dieser erwidert: „Tut mir leid, aber für mich ist das nur ein Haufen Worte“, setzt das bei Ragle Gedanken in …

Avi Loeb: Ausserirdisch

Vom Science Fiction Autor Arthur C. Clarke stammt die Bemerkung, es wäre schon ziemlich beängstigend, wenn wir Erdenbewohner die einzigen Lebewesen im Universum wären, doch fast genauso beängstigend wäre es, wenn wir nicht alleine wären. Der Mensch kann sich bekanntlich viel vorstellen, doch empirische Beweise, so Galileo Galilei, kümmerten sich nicht um Zustimmung, lässt der …

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