Neil deGrasse Tyson: Im Spiegel des Kosmos

Es geschieht selten, sehr, sehr selten, also eigentlich nie, dass ich wegen eines Zitats, das einem Buch vorangestellt ist, in regelrechte Begeisterungsstürme ausbreche. Die Ausnahme ist dieses Zitat hier, es stammt von Edgar D. Mitchell, Astronaut der Apollo 14: „Von dort draussen, vom Mond aus betrachtet wirkt die Weltpolitik so lächerlich kleinlich. Am liebsten möchte …

Giles Kristian: Schneefieber

Ein Familienausflug in die Berge im Norden Norwegens. Ihre ältere Tochter ist vor Kurzem gestorben, die Eltern stehen noch unter Schock. „Die Idee, in die Lyngenalpen zu fahren, war dem Wunsch entsprungen, die letzten zehn Monate hinter uns zu lassen. Nicht um zu vergessen – wer könnte das schon? – , sondern um etwas anderes …

Matthias Glaubrecht: Die Rache des Pangolin

Eigenartigerweise halten wir Menschen uns für zivilisiert, obwohl wir ohne jede Rücksichtnahme auf der Erde herumtrampeln, ganz so, als seien wir die einzigen Bewohner dieses Planeten. Die Plünderung der Natur, so Matthias Glaubrecht, Professor für Biodiversität an der Universität Hamburg, habe vor allem in Asien, wo die Weltbevölkerung geradezu explodiert ist, „ein Ausmass ohnegleichen erreicht.“ …

Chris Offutt: Ein dreckiges Geschäft

Der Auftakt ist eindrücklich, denn da wird aus der Sicht des 23jährigen Taxifahrers Albin, der einmal davon geträumt hat, Rennfahrer zu werden, seine Heimatstadt geschildert – es ist nicht das Amerika, das wir aus Fernsehserien kennen. Mick Hardin, Mordermittler bei der Army, Irakkrieg-Veteran, geschieden, abhängig von Schmerzmitteln, ist zurück in Rocksalt, einer Stadt mit drei …

Jens Liljestrand: Der Anfang von Morgen

Panik und Schock ergreifen den PR-Berater Didrik von der Esch und seine Familie, als das Feuer im Waldgebiet nördlich des Siljan-Sees immer näher kommt. Ihr Auto springt nicht an, die Batterie ist im Eimer; sie fliehen zu Fuss, halten ein Auto an, versuchen gegen den Willen der Autobesitzer sich Zugang zu verschaffen, erfolglos. Ein starker, …

Charlie Corbett: Die Zwölf Seelen-Vögel

„Wir sind unserer natürlichen Umgebung entfremdet. Diese Entwurzelung ist, so glaube ich, einer der Hauptgründe, warum es uns heute so schwerfällt, die Schläge, die uns treffen, zu bewältigen. Wir haben die Perspektive verloren, die uns die Natur bietet“, schreibt Charlie Corbett in der Einleitung zu Die Zwölf Seelen-Vögel. Als seine Mutter stirbt, findet er Trost beim …

Mathijs Deen: Der Holländer

Drei Wattwanderer, die sich gut kennen, machen sich normalerweise gemeinsam auf den Weg, doch dieses Mal sind nur zwei von ihnen unterwegs – der eine kommt zu Tode. Die Bundespolizei See in Cuxhaven setzt den inoffiziellen Ermittler Liewe Cupido, in Deutschland geboren, aber in den Niederlanden geboren, bekannt als der Holländer, auf den Fall an. …

Mary Shelley: Der letzte Mensch

Es liegt noch nicht lange zurück seit ich Mary Shelleys Frankenstein oder der neue Prometheus gelesen habe, schwer beeindruckt, dass eine so junge Frau (sie war 18 als sie damit begann, 21 als sie es zu Ende gebracht hatte) über eine derartige Hellsichtigkeit verfügen kann. Seit dieser Lektüre weiss ich wieder einmal, dass es Klassiker …

Markus Torgeby: Unter freiem Himmel

„Eine Anleitung für ein Leben in der Natur“, so der Untertitel dieses sehr schön gestalteten Buches von Markus Torgeby, mit mich sehr ansprechenden Fotografien von Frida Torgeby. Doch wieso interessiert mich so ein Werk, da es mich selber überhaupt nicht danach verlangt, in der Natur zu leben? Neugier auf des Autors Motivation und auch darauf, …

Michael McCarthy: Faltergestöber

Dass es exponentielles Wachstum gibt, ist mir erst in der Corona-Zeit wirklich bewusst geworden, obwohl ich das berühmte Seerosenbeispiel schon lange kannte. Dass sich die Weltbevölkerung in nur vierzig Jahren, von 1960 bis 2000 von drei auf sechs Milliarden verdoppelt hat, ist mir jedoch überhaupt nicht klar gewesen. „Im Jahrzehnt darauf kam eine weitere Milliarde hinzu …

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